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Am 7. März 1956 sagte Marion King Hubbert den Höhepunkt der amerikanischen Ölproduktion voraus. Hubbert wurde damals belächelt, aber er hatte Recht.

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Im Gespräch mit Jörg Schindler erfuhr DAS INVESTMENT.com mehr über die Peak-Oil-Theorie und die schizophrene Welt der Energiestudien.

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20.04.2009 10:00
Rubrik: Themenkanal Offshore

Peak Oil: Der Anfang vom Ende

Der Spaßverderber:
Marion King Hubbert

Die weltweite Ölförderung hat ihr Maximum bereits überschritten – behaupten die einen. Er liegt noch vor uns – sagen die anderen. DAS INVESTMENT.com erklärt, was es mit der Peak-Oil-Theorie auf sich hat.

Am 7. März 1956 sagte Marion King Hubbert beim Frühjahrstreffen des American Petroleum Institute im texanischen San Antonio den Höhepunkt der amerikanischen Ölproduktion voraus. Hubbert, Chef-Geologe in der Entwicklungsabteilung des Ölmultis Shell, präsentierte damals eine einfache Kurvengrafik in Form einer Glocke, die so genannte Hubbert Curve. Seine Botschaft: Da das letzte große Ölfeld der USA in den 30er Jahren entdeckt und erschlossen worden sei, der Ölverbrauch jedoch stetig zunehme, werde spätestens Anfang der 70er Jahre der Zeitpunkt kommen, an dem der Höhepunkt der amerikanischen Ölproduktion erreicht sei. Von diesem Scheitelpunkt der Hubbert Curve, dem Peak Oil, gehe es nur noch talwärts.

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Hubbert wurde damals belächelt, aber er hatte Recht: Seit 1970 wird Jahr für Jahr in den USA weniger Öl gefördert. Dass damals weder die US-Regierung noch die Mineralölkonzerne selbst an die Endlichkeit der Ölvorkommen glaubten, zeigt eine Begebenheit, die bezeichnenderweise auch 1970 stattfand. Damals bot der Schah von Persien, Reza Pahlevi, dem US-Präsidenten Richard Nixon ein Geschäft an: Persien werde den USA für zehn Jahre den gesamten Ölbedarf liefern – zu einem Festpreis von einem Dollar pro Barrel – Das sind etwa 159 Liter. Nixons Berater lehnten das Angebot als zu teuer ab. Schon damals ließ sich die Hubbert’sche Glockenkurve auch auf die globale Ölförderung anwenden.

Heute kostet ein Fass Öl ein Vielfaches des vermeintlichen Wucherpreises. Der Rekord lag Mitte 2008 bei knapp unter 150 Dollar je Barrel. Inzwischen ist der Preis wieder in der Region um 40 bis 50 Dollar angekommen.

Glaubt man den Schätzungen von Geologen und Ölexperten, passiert der globale Peak Oil etwa jetzt, spätestens jedoch 2015. Eine recht radikale These vertritt die Berliner Organisation Energy Watch Group. „Das weltweite Fördermaximum ist 2006 eingetreten“, heißt es in deren Studien. Und ihre Hochrechnungen fallen weit weniger euphorisch aus als die der Internationalen Energie-Agentur (IEA). So erwartet die Watch Group, dass die tägliche weltweite Fördermenge von 86,5 Millionen Barrel 2008 bis zum Jahr 2030 auf 39 Millionen Fässer täglich abschmieren wird. Die IEA will dagegen in 21 Jahren der Erde täglich noch immer 116 Millionen Barrel Öl abtrotzen. Wie sie das erreichen will, bleibt wohl ihr Geheimnis. Über diesen Zweckoptimismus sprach DAS INVESTMENT.com mit dem Energy-Watch-Analysten Jörg Schindler. Das Interview lesen Sie hier.

Von: Andreas Scholz / Malte Dreher

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Siegfried Diecke, 12-05-09 17:21:
Hallo,
ich meine, Herr Hubbert hat Recht! Das möchte die Öl Lobby nicht gern hören, denn Sie wollen doch noch richtig abkassieren und die Menschheit für dumm verkaufen.
Wir alle wissen, es gibt Alternativen,so z.B. das 1 Liter Auto, die Stromerzeugung aus Sonne, Wind, Gezeitenkraftwerk, Wasserkraft usw.
Wir sollten uns schnellstens von diesem Gift verabschieden...1L.Erdöl vergifftet 1. Million Liter Wasser! ........

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