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23.11.2009 09:53
Rubrik: Themenspecial Logistik

Geschlossener Lokomotiven-Fonds: Halbjahresergebnis des Rail Portfolios voll im Plan

Quelle: Paribus

Turbulente Zeiten erfordern innovative Fondskonzepte, mit denen Anleger trotzdem Renditen einfahren können. Hier bieten sich geschlossene Fonds an. Wahllos zugegriffen werden sollte jedoch nicht. Wichtig ist, dass die Anbieter geschlossener Fonds ihre prognostizierten Zielrenditen auch wirklich erwirtschaften können.

Das Emissionshaus Paribus Capital ist mit dem ersten deutschen geschlossenen Eisenbahnfonds fest auf Kurs. Fürs erste Halbjahr 2009 bekommen Anleger insgesamt 4 Prozent. Damit liegt das Halbjahresergebnis des Logistik-Fonds Paribus Rail Portfolios bei einer prognostizierten Zielrendite von 8 Prozent für das Jahr 2009 voll im Plan.

Drei Faktoren sorgen für die hohe Prognosesicherheit des geschlossenen Fonds: Zum Ersten gehören zahlreiche regionale Unternehmen zu den Mietern der Lokomotiven. Zum Zweiten werden die Rangierloks zunehmend in konjunkturunabhängigen Aufgaben eingesetzt, wie zum Beispiel in der Wartung des Schienennetzes oder in der Pflege und Reparatur von Zügen. Zum Dritten profitiert das Rail Portfolio vom Wachstum des privaten Schienengütertransports.

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Denn während die DB Schenker Rail, die Schienengüterverkehrssparte der bundeseigenen Deutschen Bahn AG, mit Auftragseinbußen konfrontiert ist, konnten die privaten Logistik-Wettbewerber ihre Betriebsleistung 2008 trotz der einsetzenden Wirtschaftskrise leicht ausbauen. Ihr Anteil an der Verkehrsleistung im Schienengüterverkehr betrug 2008 rund 21 Prozent, so Zahlen des Netzwerks Privatbahnen und des mofair e.V., der Verbände der privaten Wettbewerbsbahnen.

Weiteres Wachstum erwartet

In ihrem „Wettbewerber-Report Eisenbahn 2008/2009“ erwarten beide Verbände, dass die privaten Anbieter bis 2015 weiter wachsen. „Gerade Privatbahnen setzen auf flexible Fuhrparks und nutzen Mietloks für die Bewältigung von Auftragsspitzen“, so Thomas Böcher, Geschäftsführer von Paribus Capital (Foto).

Auch das Lok-Portfolio wächst weiter. Anfang Mai 2009 kam eine MaK 500 C hinzu, damit bewirtschaftet der Fonds jetzt 20 Rangier- und Zubringerlokomotiven. Davon sind derzeit sieben Loks langfristig zwischen einem und vier Jahren, fünf weitere Loks sind bis zum Herbst beziehungsweise bis Ende des Jahres vermietet. Für vier Loks laufen Verhandlungen für die Anschlussvermietungen im Sommer, eine Lok befindet sich aufgrund eines Versicherungsschadens in Reparatur. Für drei weitere Loks wird derzeit über eine Erstvermietung verhandelt. Dies betrifft die im Mai erworbene MaK 500 C sowie zwei Loks, die im Oktober 2009 abgeliefert werden: eine Lok vom Typ G1204 mit 750 kW und eine weitere MaK 500 C mit 390 kW.

Durch den aktuellen Vermietstatus sieht Böcher das Konzept seines geschlossenen Fonds bestätigt: „Die rege Nachfrage und unsere aktuelle Vermietsituation ermutigen uns. Bei günstigen Kaufgelegenheiten wollen wir das Portfolio um weitere fünf Lokomotiven ausbauen.“

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