Schiffsfonds: Rendite erzielen in stürmischem Fahrwasser
Wenn der Wind von der falschen Seite kommt, muss man kreuzen. Diesen Gegenwind-Kurs hat das Hamburger Emissionshaus Paribus Capital eingeschlagen und den Paribus Schiffsportfolio Renditefonds X GmbH & Co. KG aufgelegt. Der geschlossene Fonds beteiligt sich an Schifffahrtsgesellschaften, die in schwieriges Fahrwasser geraten sind.
Derzeit bläst der Wind den Reedern heftig ins Gesicht. Das ist die Chance für antizyklische Investoren, die sich für Logistik-Investments interessieren. Darauf setzt das Hamburger Emissionshaus Paribus Capital und legt den Paribus Schiffsportfolio Renditefonds X GmbH & Co. KG auf.
Der geschlossene Fonds nutzt die Lage am Schiffsmarkt und investiert in Schifffahrtsgesellschaften, die in Schieflage geraten sind. Bei einer Erholung der wirtschaftlichen Lage profitiert der Fonds bevorrechtigt von den Gewinnen der Gesellschaften.
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„Wir haben unser Konzept sorgfältig durchdacht und sind davon überzeugter denn je“, sagt Thomas Böcher, Geschäftsführer der Paribus Capital GmbH. „Die Charterraten und Preise für Handelsschiffe sind extrem gesunken. Der Harper Petersen Charterratenindex (HARPEX) für Containerschiffe sank im August 2009 auf einen Stand von 337 Punkten und damit weit unter sein Allzeittief, das am 12. Januar 2002 bei 485 Punkten lag.
Einzigartige Chance für Schiffsbeteiligungen
Ähnlich sieht es mit den Preisen für gebrauchte Schiffe aus. Hier betrug der
Preisverfall teilweise deutlich mehr als 50 Prozent. Die Rahmendaten zeigen, dass sich eine einzigartige Marktchance ergibt. Wir wollen Anlegern das passende Vehikel bieten, davon zu profitieren. Langfristig werden sich die Märkte wieder erholen. Ich gehe davon aus, dass dies bis spätestens 2013 der Fall sein wird. Momentan deutet einiges darauf hin, dass die Erholung schon vorher eintreten könnte“, erklärt Böcher weiter.
Kerninvestment des Fonds sind vor allem Gesellschaften, die über werthaltige Schiffe verfügen, jedoch in einen Liquiditätsengpass geraten sind. Im Fokus stehen Gesellschaften, die Containerschiffe zwischen 800 und 5.000 TEU oder Massengutfrachter mit einer Tragfähigkeit von 10.000 bis 80.000 tdw betreiben.
Die Investition des Fonds in eine Gesellschaft erfolgt immer im Zusammenhang mit Eigenkapital- oder eigenkapitalähnlichen Beteiligungen. Die Beendigung der Beteiligung erfolgt durch eine Veräußerung der Schiffe oder der Beteiligung. Die erzielten Erlöse aus dem Schiffsverkauf stehen bevorrechtigt dem Paribus-Fonds zu, so dass der Fonds überproportional vom Anziehen der Schifffahrtsmärkte profitieren kann.
Die Einhaltung der Investitionskriterien wird durch ein Investitionskomitee überwacht. So soll zum Beispiel die Begrenzung des Investitionsvolumens von maximal 30 Prozent des Kommanditkapitals pro Schifffahrtsgesellschaft die Streuung des Risikos gewährleisten. Des Weiteren wird nur in Gesellschaften investiert, deren gegebenenfalls bestehende Charterverträge noch höchstens drei Jahre laufen. Nur so kann der Fonds profitieren, wenn sich die Märkte erholen.



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