Thomas Keller vom Versicherer OCC "Irgendwie wird es immer ein Porsche"

Porsche 911  Carrera 2, 964, erste Zulassung: 1991

Porsche 911 Carrera 2, 964, erste Zulassung: 1991

DAS INVESTMENT: Nach welchen Kriterien wählen Sie Ihre Wagen aus?

Thomas Keller: Reine Bauchentscheidung mit null Strategie dahinter. Irgendwie wird es dann aber immer ein Porsche.

Haben Sie einen Namen für Ihr Auto?

Keller: Das kommt tatsächlich ein wenig auf die Situation an. Auf einer Landstraße in der sinkenden Sonne: Baby. Bei einem entfernten Panorama-Gipfel am Gardasee mit Kupplungsseilriss: Mistkarre.

Nehmen Sie auch an Oldtimer-Rallyes teil?

Keller: Tatsächlich genieße ich mein Hobby am liebsten alleine. Ich freue mich aber auch jedes Jahr auf unsere eigenen Veranstaltungen, wie die OCC-Jungfrau-Rallye oder die OCC-Küstentrophy, bei denen ich mich gern unter die Starter mische.

Haben Sie einen Lieblingsbeifahrer?

Keller: Also das mit der Beifahrerin ist so eine Sache – auch hier kommt es extrem auf die Situation und die Umstände an.

Welche Musik hören Sie am liebsten?

Keller: Kitschige 60er und 70er – wenn überhaupt. Denn das Motorengeräusch ist meiner Ansicht nach eigentlich Musik genug.

Wie oft fahren Sie Ihren Oldtimer pro Jahr?

Keller: Zwischen 500 und 5.000 Kilometer. In den Sonnenuntergang, in die Berge oder

Haben Sie eine Garage für Ihren Wagen?

Keller: Na klar.

Wie pflegen Sie Ihren Oldtimer?

Keller: Ich reinige, und alles andere überlasse ich Leuten, die etwas davon verstehen und nicht – wie ich – zwei linke Hände haben.

Warum lösen ausgerechnet Oldtimer so große Empfindungen in Menschen aus?

Keller: Für die Generationen vor der aktuell jungen sind Autos dieVerkörperung von Freiheit und Unabhängigkeit überhaupt.

Und woher kommt Ihre Begeisterung?

Keller: Gewachsene romantische Gefühle in Verbindung mit der Ära der Fahrzeuge.