Tipp unter Kollegen Bei Rücken-Problemen: So klappt es mit dem BU-Antrag

Versicherungsmakler Tobias Bierl | © Privatarchiv

Versicherungsmakler Tobias Bierl Foto: Privatarchiv

Wer einen Bandscheibenvorfall hatte, hat kaum eine Chance, eine bezahlbare BU-Versicherung ohne Leistungsausschluss vermittelt zu bekommen. Doch auch Menschen, die einmalig wegen Rückenproblemen beim Arzt waren, könnten bei der Absicherung ihrer Arbeitskraft Probleme bekommen. Denn geben sie eine Wirbelsäulen-Diagnose bei der Risikovoranfrage ein, lehnen die meisten BU-Anbieter den Antrag ab oder wollen Ausschlussklauseln vereinbaren.

Deshalb sollten Berater den behandelnden Arzt mit ins Boot holen, rät Versicherungsmakler Tobias Bierl in seinem Blog. „Dieser sollte ein aktuelles Attest schreiben, dass es sich um einen einmaligen Arztbesuch zwecks Wirbelsäulenbeschwerden handelte und dass kein chronisches Leiden vorliegt“.

Es komme auch ab und an vor, dass Diagnosen frei erfunden werden oder einfach über die Jahre hinweg immer wieder abgerechnet werden, so der BU-Experte weiter. In diesem Fall rät er, den Arzt zu Rede zu stellen und die falschen Diagnosen schriftlich korrigieren zu lassen. „Ein aktuelles ärztliches Attest kann Wunder bewirken“.