Trends der Technologiebranche Das sollten Anleger wissen, wenn sie in Tech-Aktien investieren

Mobile World Congress in Barcelona: Präsentation neuer Samsung-Smartphones mittels Virtual Reality | © Getty Images

Mobile World Congress in Barcelona: Präsentation neuer Samsung-Smartphones mittels Virtual Reality Foto: Getty Images

Digitalisierung treibt Renditen

Handyhersteller entwickeln neue Anwendungen für Smartphones, Cloud- und Supercomputing sind auf dem Vormarsch, virtuelle Realitäten werden Teil unseres Alltags: Die Digitalisierung krempelt gerade weite Teile der Wirtschaft um. Technologieunternehmen treiben diese Entwicklung maßgeblich voran und profitieren entsprechend stark. Das weckt Begehrlichkeiten. Vor allem Technologie-Start-ups geraten zunehmend ins Visier von wachstumshungrigen Industriekonzernen.

Was Anleger beachten sollten: Ein Großteil der Technologiebranche ist in den USA beheimatet, agiert aber global und steht aktuell vor zwei sehr konkreten Herausforderungen. Zum einen schmälert der stetig stärker werdende Dollar Umsatz und Gewinne, zum anderen erschwert die Einwanderungspolitik von US-Präsident Donald Trump die Anwerbung von dringend benötigten Talenten aus dem Ausland für viele US-Technologieunternehmen.

Die Trends im Überblick:

1. Smartphones

Die Verkaufszahlen von Smartphones steigen zwar langsamer als in den vergangenen Jahren, dafür explodiert aktuell die Übertragung digitaler Daten. Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen werden Smartphones dank ihrer rasanten Verbreitung zur attraktiven Plattform für mehr Anwendungen. Zum anderen entwickeln Hersteller die Geräte zunehmend zu mobilen Alleskönnern.

2. Cloud- und Supercomputing

Die Computerarchitektur verändert sich derzeit grundlegend. Nutzer verwenden vermehrt Speicherplatz, Software und Betriebssysteme aus der Cloud und lassen vernetzte Supercomputer für sich rechnen. Das Cloud- und das Supercomputing zählen derzeit zu den wichtigsten strukturellen Wachstumstreibern der Branche. Sie heizen den Trend an hin zu höheren Rechner- und Speicherleistungen und steigern die Nachfrage nach einer neuen Generation hochleistungsspezifischer Software-Anwendungen. Das hat weitreichende Auswirkungen, nicht zuletzt auf die Halbleiterindustrie: Die Nachfrage nach sogenannten High-Speed Interconnect Chips dürfte künftig kräftig steigen.

3. Virtuelle Realität und künstliche Intelligenz

Obwohl die beiden Zukunftstrends „virtuelle Realität“ und „künstliche Intelligenz“ noch in den Kinderschuhen stecken, investieren Unternehmen wegen des enormen Potenzials schon heute massiv in deren Weiterentwicklung. Sie heizen damit die Nachfrage nach den benötigten technologischen Basiskomponenten an. Dazu zählen Beschleuniger für grafische Medien, Speicherchips und andere Halbleiterprodukte.

4. Digitalisierung

Die Investitionen von Unternehmen in ihre eigene Digitalisierung treiben den strukturellen Wachstumsboom der Technologiebranche maßgeblich voran. Zu den Vorreitern zählt hierbei die Automobilindustrie: Autonom fahrende Autos werden bereits getestet, aber auch der Technologieanteil in herkömmlichen Fahrzeugen ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten massiv gewachsen. Auch die verarbeitende Industrie, das Baugewerbe und die industrielle Landwirtschaft befinden sich inmitten eines digitalen Umwälzungsprozesses.

5. Unternehmensübernahmen nehmen Fahrt auf

Die Zahl der Unternehmensübernahmen im Technologiesektor wird vermutlich weiter steigen. Der Grund: Für Unternehmen vieler Branchen wird Informationstechnologie zunehmend ein strategisch relevanter Faktor. Entsprechend wichtig ist es, benötigte Technologie und Know-how im eigenen Haus zu haben. Übernahmekandidaten dürften deshalb weiterhin kleine bis mittelgroße Softwareanbieter sein. Zudem könnten klassische Kommunikationsausrüster weiter konsolidieren, um das Wettbewerbsumfeld noch einmal auszudünnen.

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Eine Anlageentscheidung sollte in jedem Fall auf Grundlage der wesentlichen Anlegerinformationen, des letzten Geschäftsberichtes und – sofern nachfolgend veröffentlicht – des jüngsten Halbjahresberichtes getroffen werden. Diese Unterlagen sind die allein verbindliche Grundlage des Kaufes und können kostenlos bei der FIL Investment Services GmbH, Postfach 200237, 60606 Frankfurt/Main oder über www.fidelity.de angefordert werden. Die FIL Investment Services GmbH veröffentlicht ausschließlich produktbezogene Informationen, erteilt keine Anlageempfehlung/Anlageberatung und nimmt keine Kundenklassifizierung vor. Diese Informationen dürfen ohne vorherige Erlaubnis weder reproduziert noch veröffentlicht werden. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Erträge. Der Wert der Anteile kann schwanken und wird nicht garantiert. Fremdwährungsanlagen sind Wechselkursschwankungen unterworfen. Fidelity, Fidelity International, das Fidelity International Logo und das „F-Symbol“ sind Markenzeichen von FIL Limited. Herausgeber: FIL Investment Services GmbH, Kastanienhöhe 1, 61476 Kronberg im Taunus. Stand, soweit nicht anders angegeben: 28.02.2017 MK9103