Trotz US-Notenbankpolitik Goldfonds-Manager: Darum wird der Goldpreis steigen

Eine Gold- und Kupfermine in der Wüste Gobi, Mongolei: Minenbetreiber haben in den vergangenen Jahren ihre Kosten massiv gesenkt, meint Goldfonds-Manager Andreas Böger | © Getty Images

Eine Gold- und Kupfermine in der Wüste Gobi, Mongolei: Minenbetreiber haben in den vergangenen Jahren ihre Kosten massiv gesenkt, meint Goldfonds-Manager Andreas Böger Foto: Getty Images

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Der Preis für eine Feinunze Gold ist seit Jahresbeginn um 19,3 Prozent auf 1.266 US-Dollar gestiegen (Stichtag: 23. Oktober 2016). Und wie geht es weiter mit Gold und Goldminen-Aktien? Aufwärts, meint Andreas Böger, Manager des C-Quadrat Gold & Resources Fund.

„Gold ist eine liquide und sichere Anlage“, sagt Böger. Konkurrenzprodukte von Gold wie etwa Staatsanleihen oder auch Bankguthaben werfen unverändert niedrige oder gar negative Renditen ab. Konsolidierungen wie aktuell seien ein normaler Vorgang nach starken Anstiegen.

Reale Zinsen bleiben niedrig und stützen den Goldpreis

„An den fundamental guten Rahmenbedingungen für Gold und Goldminenaktien ändert auch die Diskussion über eine baldige Erhöhung der Leitzinsen der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) nichts“, so Böger weiter. Denn nach seiner Einschätzung werden diese Schritte zu gering ausfallen. Damit dürften die realen Zinsen niedrig bleiben. „Niedrige reale Zinsen stützen die Goldnachfrage und bedeuten im Trend einen weiter steigenden Goldpreis.“