Umbau Mischfonds Arero bekommt neue Regeln

Besucher der Sportel Asia Conference am Stand des Internetkonzerns Tencent: Das Unternehmen ist mit 4,9 Prozent Gewichtung die größte Position im Aktienindex MSCI Emerging Markets. Der Index wiederum macht derzeit fast 40 Prozent des Arero-Fonds aus. | © Getty Images

Besucher der Sportel Asia Conference am Stand des Internetkonzerns Tencent: Das Unternehmen ist mit 4,9 Prozent Gewichtung die größte Position im Aktienindex MSCI Emerging Markets. Der Index wiederum macht derzeit fast 40 Prozent des Arero-Fonds aus. Foto: Getty Images

Der indexbezogene Mischfonds Arero (Aktien, Renten, Rohstoffe; ISIN: LU0360863863) bekommt einige neue Eigenschaften. Grund ist unter anderem das Investmentsteuerreformgesetz, das Anfang 2018 in Kraft tritt.

So werden Aktien und Anleihen künftig nicht mehr über ein Derivat (Swap) abgebildet, sondern kommen tatsächlich als echte Positionen ins Portfolio (physische Replikation). Bei Rohstoffen ist das aus logistischen Gründen weiter nicht möglich, hier bleibt nur der Swap. Die Gebührenpauschale von 0,45 Prozent im Jahr soll trotz eventuell höheren Aufwands gleichbleiben. Die laufenden Kosten liegen bei 0,5 Prozent im Jahr.

Außerdem: Zwar bleibt der grundsätzliche Aufbau von 60 Prozent Aktien, 25 Prozent Euro-Staatsanleihen und 15 Prozent Rohstoffen auf Basis von Marktindizes bestehen, das Management will ihn jetzt aber immer halbjährlich wiederherstellen (Rebalancieren). Bislang fand das nur einmal im Jahr statt, Anfang Februar.

Zudem gilt ab 2018, dass der Fonds immer mindestens 51 Prozent Aktien enthält. Damit gilt er nach Steuerrecht als Aktienfonds. Privatanleger brauchen damit 30 Prozent ihrer Gewinne nicht zu versteuern. Auch das regelt die Steuerreform.

Der Arero ist ein Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Asset Management mit der Prof. Weber GmbH. Dahinter steckt der Mannheimer Wirtschaftsprofessor Martin Weber.

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