Umfrage Studenten sorgen nicht genügend vor

Studenten vor der Berliner Humboldt-Universität | © Getty Images

Studenten vor der Berliner Humboldt-Universität Foto: Getty Images

Es wird heutzutage immer wichtiger, bereits früh mit der Altersvorsorge zu beginnen, damit das Geld später mal zum Leben reicht. Doch 55 Prozent der Studenten hierzulande sind in diesem Punkt nachlässig, wie eine aktuelle Umfrage von Swiss Life Select zeigt.

Warum ist das so?

Die meisten der 311 befragten Studenten geben als Grund an, es sich derzeit nicht leisten zu können (75 Prozent). Weitere 21 Prozent sind der Meinung, sich mit Finanzen zu wenig auszukennen, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können. Für 13 Prozent der Studenten sorgen die Eltern vor.

Unter den wenigen Studenten, die sich finanziell bereits um ihren Lebensabend kümmern, nutzen die meisten das Sparbuch (38 Prozent). In Aktien oder Investmentfonds investieren nur 9 beziehungsweise 7 Prozent der Befragten. Über eine Lebens- oder Rentenversicherung verfügt sogar nicht einmal jeder zehnte Student.

„Je eher man mit der Vorsorge beginnt, desto mehr Geld kommt über den Zinseszinseffekt zusammen“, erklärt Günther Blaich, Geschäftsführer der Swiss Life Select. „Schon kleine Summen reichen erst einmal aus, die später an den wachsenden Geldbeutel angepasst werden können.“

Aber auch in anderen Versicherungsangelegenheiten gibt es Nachholbedarf:Nur 52 Prozent besitzen eine private Haftpflichtversicherung und nur 13 Prozent haben eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen.