Umfrage unter Maklerpools „Steuerreform bietet Chancen für versierte Fondsvermittler“

v.l.: Christian Hammer, Oliver Sturm, Matthias Milczewsky, Georg Kornmayer, Sebastian Grabmaier und Tim Bröning | © Netfonds, VFM-Gruppe, BCA, Fondsnet, Jung, DMS & Cie., Fonds Finanz Maklerservice

v.l.: Christian Hammer, Oliver Sturm, Matthias Milczewsky, Georg Kornmayer, Sebastian Grabmaier und Tim Bröning Foto: Netfonds, VFM-Gruppe, BCA, Fondsnet, Jung, DMS & Cie., Fonds Finanz Maklerservice

Bernd Plitschuweit, Geschäftsführer bei Allfinanztest:

„Wie bei jeder Reform wird das Bürokratiemonster immer gefräßiger- so auch bei der Investmentsteuerreform.

Eine umfassende, auch für den Kunden verständliche und sachlich zu 100 Prozent korrekte Aussage zum steuerlichen Status der Anlagen eines Anlegers ist vom Vermittler nicht mehr zu stemmen.

Besonders trifft dies zu, wenn die Anlagen zum Teil vor dem 1. Januar 2009 und zum Teil danach erworben wurden. Hier hat der Gesetzgeber die Steuerbefreiung der Wertsteigerung, die unbefristet war, aufgehoben also wieder einmal in bestehende Gesetzgebung rückwirkend eingriffen. Das ist für Anleger nicht vertrauensbildend.

Das wird durch den Freibetrag von 100.000 Euro etwas kompensiert.

Für Investmentvermittler-Pools ist das Prozedere kaum noch zu verwalten.

Hier helfen die Zuarbeiten der Fondsgesellschaften, die bereits beginnen Informationen für die Anleger auszugeben, speziell vorerst für private Anleger, welche der Steuerberater auswerten kann“