Umfrage von Engel & Völkers Was institutionelle Investoren kaufen

Insbesondere Objekte in A-Städten (im Bild: Hamburg) und den weiteren Ballungsregionen sind stark nachgefragt: Hier werden mit 3,4 Prozent die höchsten Mietsteigerungen erwartet. | © Getty Images

Insbesondere Objekte in A-Städten (im Bild: Hamburg) und den weiteren Ballungsregionen sind stark nachgefragt: Hier werden mit 3,4 Prozent die höchsten Mietsteigerungen erwartet. Foto: Getty Images

Institutionelle Anleger setzen verstärkt auf Wohnimmobilieninvestments. Mittlerweile macht das Segment bereits die Hälfte des Immobilienportfolios der professionellen Investoren aus (2015: 41 Prozent). Das geht aus einer aktuellen Online-Umfrage unter 160 institutionellen Anlegern und Family Offices in Deutschland hervor, die Rueckerconsult im Auftrag von Engel & Völkers Investment Consulting (EVIC) durchgeführt hat. Demnach wollen 57 Prozent der Befragten ihren Wohnimmobilienanteil in den kommenden zwölf bis 18 Monaten sogar weiter erhöhen. Am begehrtesten sind bei den Umfrageteilnehmern Wohnungen im mittleren Preissegment, gefolgt von hochwertigen Wohnungen. Objekte in A-Städten und den weiteren Ballungsregionen sind bei rund 68 Prozent der Befragten am beliebtesten.

„Trotz der immer weiter steigenden Kaufpreise lassen sich offenkundig immer noch attraktive Renditen erzielen. Daher werden die Investoren auch mittelfristig ihr Wohnimmobilienportfolio ausbauen. Denn die für Investoren wichtigsten Kriterien  – Werterhalt, Sicherheit und hohe Ausschüttungsrenditen – werden am besten mit Wohnimmobilien erreicht“, sagt Kai Wolfram, geschäftsführender Gesellschafter von Engel & Völkers Investment Consulting.

41 Prozent der Umfrageteilnehmer lassen ihre Investitionsstrategie unverändert. 49 Prozent investieren aufgrund des hohen Preisniveaus nun verstärkt in B- und C-Städten sowie in Nischenprodukte. Nur 20 Prozent wollen verkaufen.