Umfrage zur Fußball-WM 2018: Christian Schneider-Sickert „Ich hoffe auf eine Revanche für 2016“

Christian Schneider-Sickert: Der Geschäftsführer beim digitalen Vermögensverwalter Liqid Investments spricht im Interview über Mohamed Salah, Manuel Neuer und seine Strategie, die Familie Schritt für Schritt für Fußball in den Bann ziehen. | © LIQID Investments GmbH

Christian Schneider-Sickert: Der Geschäftsführer beim digitalen Vermögensverwalter Liqid Investments spricht im Interview über Mohamed Salah, Manuel Neuer und seine Strategie, die Familie Schritt für Schritt für Fußball in den Bann ziehen. Foto: LIQID Investments GmbH

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DAS INVESTMENT: Wie weit wird die deutsche Mannschaft kommen? Welche Teams stehen am 15. Juli im Finale? Und wer gewinnt den Weltmeisterpokal?

Schneider-Sickert: Ich denke, das Finale könnte es mit etwas Glück schon werden. Als Finale tippe ich auf Deutschland-Frankreich - und hoffe dann natürlich auf eine Revanche für 2016.

Welchen Teams drücken Sie (neben Deutschland) persönlich besonders kräftig die Daumen?

In meinem Fall England, meiner zweiten Heimat. Auch wenn das bei internationalen Turnieren meist in Enttäuschung endet.

Ihr Tipp für den „Spieler der WM“ und warum dieser Fußballer?

Mohamed Salah aus Ägypten, der in der letzten Saison bereits die Premier League aufgemischt hat. Wobei ich nicht davon ausgehe, dass Ägypten sehr weit kommt...

Wer ist Ihr persönlicher Lieblingsspieler aller bisherigen Weltmeisterschaften?

Manuel Neuer - gut für die Nerven. Und Miro Klose war einfach kultig.

Trauern Sie den Italienern und Niederländern nach?

Na klar, aber sie sind das nächste Mal bestimmt dabei. Auch Deutschland hat in der Vergangenheit ja Phasen der Schwäche und des Wiederaufbaus gehabt – wenn auch in vielleicht nicht ganz so dramatischer Form.

Wo schaut man sich WM-Spiele am besten an: Daheim, in einer Kneipe oder beim großen Public Viewing?

Daheim mit Freunden - bei Deutschlandspielen idealerweise mit Engländern, die ihren Ärger über jedes Tor kaum verkneifen können.

König Fußball reagiert vier Wochen lang: Wie beruhigt man den Partner, falls er/sie Fußball hasst?

Meine Strategie: die Familie Schritt für Schritt in den Bann ziehen, dann bleibt dem Partner keine andere Wahl. Meine beiden Töchter (6 und 8) habe ich schon auf der Seite.

Mit welchen Prominenten würden Sie gerne mal nach einem Spiel fachsimpeln?

Uli Hoeneß - den kann man dann gleich auch versuchen zu überzeugen, dass die Vermögensverwaltung die bessere Wahl ist.

Würden Sie auch ein Spiel live im Stadion anschauen oder boykottieren Sie Russland?

Eigentlich immer sehr gerne - aber Russland aktuell lieber nicht.

Was war für Sie das prägendste Erlebnis rund um die Fußball-Weltmeisterschaften?

Das Viertelfinale Deutschland - Argentinien 2006 im damals frisch umgebauten Olympiastadion. Ich weiß, es ist kein ‚richtiges’ Fußballstadion, aber die Atmosphäre war für einfach unfassbar. Gerade für mich als Auslandsdeutscher damals vollkommen überraschend.