Neuer Rentenfonds Union Investment steigt bei „Green Bonds“ ein

Neuer Rentenfonds: Union Investment steigt bei „Green Bonds“ ein | © pixabay.com

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Michael Kobel, Union Investment

Der neue Uniinstitutional Green Bonds investiert (ISIN: DE000A2AR3W0) überwiegend in Green Bonds internationaler Emittenten. Zusätzlich mischt der Fonds Anleihen von Unternehmen bei, deren Geschäftsfelder in Einklang mit den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (unter anderem Ökologie, soziale Projekte) stehen, um die Diversifikation des Portfolios zu erhöhen.

Die Titelauswahl erfolgt auf Basis einer fundamentalen Kreditanalyse in Kombination mit einer Nachhaltigkeitsanalyse der Emittenten. Durch die Nutzung des auch bei den Nachhaltigkeitsfonds von Union Investment eingesetzten Nachhaltigkeitsfilters werden Papiere von Emittenten von vornherein ausgeschlossen, die zum Beispiel gegen Menschenrechte verstoßen oder Nuklearenergie produzieren. Das gilt auch für Green Bonds dieser Unternehmen.

Fremdwährungsrisiken abgesichert

Bei Auflegung des Uniinstitutional Green Bonds lag der Anteil von Green Bonds am Gesamtportfolio bei knapp 70 Prozent (Mindestquote: 51 Prozent). Dieser soll in den nächsten Jahren auf 90 bis 100 Prozent steigen. Die größte Emittentengruppe im Fonds bilden derzeit Unternehmen, gefolgt von staatsnahen Emittenten wie Förderbanken. In der Länderallokation dominieren Frankreich, Deutschland und die Niederlande.

High-Yield-Anleihen können maximal 10 Prozent des Portfolios ausmachen, Fremdwährungsrisiken werden abgesichert. „Da Green-Bond-Investoren meist einen längerfristigen Anlagehorizont haben, rechnen wir mit einer gegenüber klassischen Unternehmensanleiheinvestments reduzierten Volatilität bei vergleichbaren Renditechancen“, sagt Portfoliomanager Michael Kobel.