Unternehmensstruktur verändert Morningstar erhält neuen Leiter Zentraleuropa

Neuer Leiter Zentraleuropa bei Morningstar: Christian Mesenholl (hier auf einer Veranstaltung). | © Morningstar

Neuer Leiter Zentraleuropa bei Morningstar: Christian Mesenholl (hier auf einer Veranstaltung). Foto: Morningstar

Das Analysehaus Morningstar baut um: Das Unternehmen mit Stammsitz im US-amerikanischen Chicago unterstellt sein Europa-Geschäft nicht mehr einzelnen Länderchefs, sondern will größere Regionen unter einen Hut bringen. Dazu setzt es ab sofort Christian Mesenholl als Leiter Zentraleuropa ein.

Hintergrund: Kürzlich hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass Werner Hedrich, Morningstar-Chef für Deutschland und Österreich, Ende September das Unternehmen verlässt. Jetzt heißt es von Morningstar, dass Hedrich keinen direkten Nachfolger erhalten soll. Vielmehr werde Mesenholl den gesamten Bereich Zentraleuropa übernehmen. Der Umbau der Verantwortungsbereiche steht im Zusammenhang mit der aktuellen Linie des Hauses: Morningstar will sein europäisches Geschäft insgesamt ausbauen, heißt es aus dem Unternehmen.

Christian Mesenholl war bei Morningstar bislang Länderchef für die Schweiz und die Benelux-Länder. Jetzt rückt der gesamte deutschsprachige Raum plus Belgien, Niederlande und Luxemburg unter seine Obhut. In Frankfurt soll außerdem ein Büroleiter eingesetzt werden, der Mesenholl zukünftig zuarbeitet.

Mesenholl kam 2016 zu Morningstar und war hier zunächst in der Geschäftsentwicklung für den EMEA-Raum (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) tätig. Zuvor hatte er im Bereich Investment Service und Produkte bei der Schweizer Privatbank Julius Baer gearbeitet und als Chef des Mitarbeiterstabs an den Bankenvorstand berichtet. In der Vergangenheit war er außerdem für Credit Suisse tätig gewesen.