US-Wahl Unter dieser Voraussetzung könnte der Goldpreis auf 1.485 US-Dollar steigen

Ein Goldbarren:

Ein Goldbarren: "Gold hat das Schlimmste nun überstanden", meint Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank Foto: Getty Images

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Während insbesondere Edelmetalle von der bevorstehenden US-Wahl beeinflusst wurden, haben verbesserte Konjunkturdaten aus China Industriemetalle beflügelt. Der Ölsektor hingegen wurde durch die Inaktivität der Opec belastet. Dadurch erlebte der Bloomberg Rohstoffindex die schlechteste Woche seit vier Monaten. Hauptgrund dafür war die negative Performance im Energiesektor, der rund neun Prozent verloren hat. Während an den Aktienmärkten der sogenannte Angstindex (VIX) im Vorfeld der US-Wahl weiter angestiegen ist, haben gleichzeitig die Edelmetallpreise angezogen.

Wir gehen davon aus, dass Gold das Schlimmste nun überstanden hat

Die neueste Goldrallye ist durch eine Kombination aus einem schwächeren US-Dollar, steigenden Inflationsprognosen und nicht zuletzt aufgrund der Unsicherheit bezüglich des Wahlausgangs in den USA getrieben. Wir gehen davon aus, dass Gold das Schlimmste nun überstanden hat. Die vielfältigen Unterstützungsquellen abgesehen von der US-Wahl, wie etwa Ängste vor steigender Inflation und Unsicherheit an den Aktienmärkten, werden dem gelben Metall einen neuen Aufschwung bis ins neue Jahr bescheren.

Die größte Hürde bleibt das Hoch aus dem Juli dieses Jahres von 1.366 US-Dollar pro Feinunze. Sollte diese Marke geknackt werden, kann der Goldpreis in den kommenden Monaten auf bis 1.485 US-Dollar pro Feinunze steigen.