Vanguard fällt auf Rang 10 Die 20 besten Fondsanbieter und wo sie ihre Stärken haben

Ausschnitt aus der Top-20-Liste der besten Fondsgesellschaften. Rating gibt die durchschnittliche Anzahl Morningstar-Sterne an (kapitalgewichtet)

Ausschnitt aus der Top-20-Liste der besten Fondsgesellschaften. Rating gibt die durchschnittliche Anzahl Morningstar-Sterne an (kapitalgewichtet)

Bei welchen großen Fondsgesellschaften ist das meiste Vermögen in Fonds mit einem Vier- oder Fünf-Sterne-Rating angelegt? Das untersucht die Rating-Agentur Morningstar regelmäßig. Dabei nehmen die Analysten rund 40 große Fondsgesellschaften unter die Lupe. Als groß bezeichnet das Analysehaus Fondsanbieter, die mindestens 35 Milliarden Euro in Fonds mit einem Morningstar-Rating haben. Hier die 20 Besten im 4. Quartal 2016.  

Die Analyse-Methode 

In seiner europäischen Rating Analyse von Investmentfonds greift Morningstar sein Sterne-Rating auf, um die Leistungsstärke von Kapitalanlagegesellschaften europaweit zu messen. Um überhaupt ein Morningstar-Sterne-Rating zu bekommen, muss ein Fonds älter als drei Jahre sein. Die Analysten aggregieren für ihre hier vorgestellte Teilanalyse alle Aktien-, Renten- und Mischfonds der jeweiligen Gesellschaft, die ein Morningstar-Sterne-Rating zwischen einem und fünf Sternen aufweisen. Daraus ermitteln sie dann eine Durchschnittsbewertung je Kategorie und für das Gesamtangebot.

 Nach Volumen gewichtet

In seiner Auswertung hat Morningstar die Rating-Analyse nach dem jeweiligen Fondsvolumen gewichtet. Das bedeutet, dass auch das jeweilige Vermögen der betrachteten Fonds bei der Berechnung der Durchschnittsnote berücksichtigt wird. Damit sollen die Leser „eine Indikation über die Qualität von Fonds zu erhalten, in denen sich das meiste Anlegergeld befindet“, so Morningstar. Das Rating eines Fonds mit einem hohen investierten Vermögen wiegt hier also schwerer als das Rating eines kleinen Fonds.

Änderungen gegenüber früheren Analysen

Anders als bei den früheren Analysen bezieht Morningstar die Ausgabeaufschläge nicht länger in die Rating-Berechnung mit ein. Da Rendite ein wichtiger Bestandteil des Ratings ist, wirkt sich die veränderte Kostenbetrachtung leicht negativ auf das Rating besonders günstiger Gesellschaften wie zum Beispiel des ETF-Anbieters Vanguard aus, da sie nunmehr keinen Kostenvorteil gegenüber teureren Produktanbietern haben.