Verkauf als Beratung getarnt Fintech wehrt sich gegen DVAG-Vorwürfe

Knip-Chef Dennis Just. Foto: © Knip

Knip-Chef Dennis Just. Foto: © Knip

// //

Hier geht es zur Zusammenfassung des Blogbeitrags der DVAG.

Und hier kommt nun der – von uns unbearbeitete – Antwortbrief von Knip.

„Wenn eine ganze Berufsbranche auf die Barrikaden zu gehen scheint, dann ist es wieder einmal soweit: Ein digitaler Umbruch ist im Gange.

So zu beobachten derzeit in der Versicherungsbranche.

Seit Jahrzehnten ist die Versicherungsbranche fest in der Hand von Strukturvertrieben, Vertretern und Maklern. Ein System, das für Milliardenumsätze sorgt, abverkaufsorientierten Vertrieb als Beratung tarnt und den Kunden durch intransparente Produkte in die Unmündigkeit drängt. Doch mittlerweile haben junge Unternehmer sich zum Ziel gesetzt, diesen Goldesel anzugreifen und die Branche im Sinne des Kunden umzukrempeln.

2013 trat das Schweizer Startup Knip auf den Plan, um den weltweit ersten digitalen Versicherungsmakler auf den Weg zu bringen, der traditionelle Vertriebswege komplett ersetzt. Über moderne Technologie in Form einer App soll der Kunde stets alle Informationen übersichtlich aufbereitet selbst im Blick haben und so wieder Mündigkeit in den eigenen Versicherungsfragen erlangen. Gleichzeitig sorgt ein Team von festangestellten, klassisch ausgebildeten Versicherungsexperten für ehrliche Beratung nach Festgehalt statt provisionsbasiert.

Investoren haben längst das große Potential erkannt: Eine ständig wachsende Zielgruppe von Smartphone-Usern sieht sich einer überalterten Generation von Vertrieblern gegenüber, die versucht, an überholten Strukturen festzuhalten. Das Unternehmen Knip, das seine App Mitte 2015 auch auf dem deutschen Markt gelauncht hat, konnte im Herbst letzten Jahres in seiner Series-B-Finanzierung internationale Investoren für insgesamt knapp 14 Millionen Euro gewinnen.

Die Reaktionen aus der Branche lassen nicht lange auf sich warten:

Die neuen Player werden als Gefahr wahrgenommen, gegen die man sich zusammenschließt und auch vor zum Teil abwegigen und vollkommen unberechtigten Vorwürfen nicht zurückschreckt.

Aus aktuellem Anlass will Knip umfassend über die eigene Unternehmung informieren:

Qualität

•    Die Knip (Deutschland) GmbH ist ein bei der IHK registrierter und regulierter Versicherungsmakler.
•    Für die IHK-Registrierung mussten die entsprechenden Qualifikationen nachgewiesen werden, ebenso wie eine Berufshaftpflichtversicherung.
•    Knip wird für den Kunden auf der Grundlage eines Maklermandats tätig (wie auch der traditionelle Einzelmakler), das u.a. die entsprechende Haftung bei Fehlberatung festschreibt. Bislang gab es bei Knip noch keinen Haftungsfall.
•    Knip unterliegt ebenfalls der Dokumentationspflicht, daher gehören entsprechende Beratungsprotokolle zum Standardprozess.
•    Alle Mitarbeiter in der Beratung verfügen mindestens über eine klassische dreijährige Ausbildung zum Versicherungskaufmann/-frau und werden regelmäßig weitergebildet. Außerdem ist das Team nach Spezialgebieten aufgebaut, sodass Kunden bei entsprechenden Fragen (Versicherungssparten) auf die jeweiligen Experten zurückgreifen können.

Sicherheit

•    Die Knip-App ist TÜV-geprüft.
•    Datensicherheit wird durch SSL-Verschlüsselung auf Bankenniveau erreicht. Die Server stehen in der Schweiz und in der EU. Bei Knip werden keine Zahlungsinformationen oder Bankdaten von Kunden hinterlegt.

Maklermandat

•    Der Registrierungsprozess ist vollkommen transparent und ehrlich gegenüber dem Kunden. Das Maklermandat wird in Stichpunkten erklärt und ist vor Unterschrift vom Kunden zu lesen.
•    Auch nach Abschluss der Registrierung bleibt das Mandat in der App hinterlegt und kann direkt als zweiter Punkt im Hauptmenü jederzeit aufgerufen und nachgelesen werden.
•    Knip bewirbt die App als Versicherungsmakler und weist stets auf die Maklervollmacht hin. Das Mandat kann jederzeit gekündigt werden ¬– eine kurze Nachricht per E-Mail oder SMS genügt. Diese wird von uns innerhalb von 24 Stunden verarbeitet.