Versicherungen-Apps „Hohe Kundennachfrage nach digitalen Versicherungslösungen“

Viele deutsche Verbraucher hegen weiterhin Vorbehalte gegenüber den so genannten Insurtechs, den Fintechs für den Vergleich, den Abschluss und die Verwaltung von Versicherungsverträgen im Internet. Wie man darauf bei dem in Berlin und Frankfurt ansässigen „Digitalen Versicherungsmakler“ Clark reagiert, erklärt dessen Mitgründer Christopher Oster (Foto) in unserer exklusiven Interview-Reihe.

Die wichtigsten Kritikpunkte an den Apps zur digitalen Verwaltung der eigenen Policen haben wir im vorigen Jahr anhand der Kommentare von Nutzern ermittelt, die ihren Unmut nach dem Download im „Google Play Store“ per Kommentar kundgetan haben. Demnach sind die sechs wichtigsten Sorgen von Insurtech-Kunden:

  • Bedenken um den Datenschutz
  • Datenabfrage vor Test-Nutzung
  • Technische Fehler und Mängel
  • Wenige Versicherer verfügbar
  • Maklermandat oft notwendig
  • Misstrauen gegenüber Betreiber

DAS INVESTMENT.com: Welche der sechs wichtigsten Bedenken von Insurtech-Kunden halten Sie für unberechtigt?

Christopher Oster: Wenn Kunden Bedenken haben, dann gilt es diese ernst zu nehmen und auszuräumen. Zunächst einmal ist es bei einem neuen Angebot normal, dass Kunden sich informieren möchten. Wir bauen Vertrauen durch unsere TÜV-Zertifizierung, öffentliche Kundenbewertungen, Berichterstattungen in der Presse und Auftritte unserer Geschäftsführer auf.

Wir sind ein digitaler Versicherungsmakler und daher ist das Maklermandat notwendig. Die Daten und Informationen der Kunden sind bei uns sicher. Wir sind vom TÜV für Datenschutz und Datensicherheit zertifiziert. Sollte ein Kunde einen Fehler oder Mängel auffinden, dann beheben wir diesen schnellstmöglich und freuen uns über jedes Feedback und jeden Hinweis. Grundsätzlich arbeiten wir mit mehr als 160 Versicherern zusammen und sind in laufenden Gesprächen, um die Kooperationen zu erweitern.