Versicherungs-Apps Maklerpool-Vorstand zu Insurtechs: „Konventionelle Spezialisten häufig im Vorteil“

Oliver Kieper, Vorstand und Gesellschafter des Hamburger Maklerpools <a href='http://www.nfs-netfonds.de/' target='_blank'>Netfonds</a> | © Florian Sonntag

Oliver Kieper, Vorstand und Gesellschafter des Hamburger Maklerpools Netfonds Foto: Florian Sonntag

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DAS INVESTMENT.com: Werden Kunden Ihrer Ansicht nach bei klassischen Versicherungsmaklern besser beraten als durch die Mitarbeiter so genannter Insurtechs? Und wenn ja, warum?

Oliver Kieper: Die sogenannten Insuretechs arbeiten häufig wie ganz normale Makler - mit allen Stärken und Schwächen.

Aus den ersten Erfahrungen erfolgt die Diagnostik bei konventionellen Maklern ­ speziell mit Ausrichtung nach DIN SPEC 77222 sehr viel detailtiefer, als bei online-basierten Unternehmen.

Speziell im Bereich der betrieblichen Risiken und der steuerlichen Beurteilung sind konventionelle Spezialisten häufig noch im Vorteil. Für den preisorientierten Privatkunden ergeben sich aber inzwischen spannende Optionen abseits der Vergleichsrechner.

Wie beurteilen Sie die Sorgen vieler Insurtech-Kunden um den Schutz ihrer persönlichen Daten? Und wie gewährleisten Sie den Datenschutz in Ihrem Unternehmen?

Den Datenschutz in unserem Unternehmen gewährleisten wir hervorragend - als Institut nach Paragraf 32 Kreditwesengesetz und Spezialist im Bereich der Gesundheitsabsicherung treffen uns hier besondere Sorgfaltspflichten.

Die Sorgen der Insurtech-Kunden sind sicher berechtigt, viele Anwender haben leider bei Installation der App zu wenig Kenntnis über die Konsequenzen der digitalen Unterschrift auf der Maklervereinbarung. Die Bewertungen im Google Playstore sprechen hier Bände.