Versicherungsmakler über BU, EU und ärztliche Falschdiagnosen „Die Leistungsquote der BU-Versicherer liegt bei rund 70 %“

Philip Wenzel im Gespräch mit DAS-INVESTMENT-Redakteurin Svetlana Kerschner auf der DKM 2016 | © Oliver Lepold

Philip Wenzel im Gespräch mit DAS-INVESTMENT-Redakteurin Svetlana Kerschner auf der DKM 2016 Foto: Oliver Lepold

DAS INVESTMENT: Jeder freut sich, wenn der Handwerker kommt - nur die BU-Versicherer nicht: Gibt es überhaupt noch für Dachdecker & Co. die Möglichkeit, sich gegen Berufsunfähigkeit abzusichern?

Philip Wenzel: Ja, aber es ist wahnsinnig teuer. Bei Prämien von rund 300 Euro monatlich sieht das Preis-Leistungs-Verhältnis ziemlich schlecht aus.

Was würden Sie denn einem Handwerker raten, der seine Arbeitskraft absichern möchte?

Wenzel: Eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Die Beiträge machen gerade einmal ein Drittel der Summe aus, die eine BU-Versicherung kosten würde. Außerdem sollten Handwerker bereit sein, im Fall der Fälle eine Umschulung zu machen. Ein Jobwechsel könnte auch eine Bereicherung sein - ich spreche da aus Erfahrung.

Inwiefern?

Wenzel: Ich war Lehrer, bevor ich in die Versicherungsbranche wechselte. Der Job als Versicherungsmakler macht mir aber mehr Spaß, da ich mich gerne kritisch mit schwierigen Themen auseinandersetze. Außerdem mag ich es, Versicherungsbedingungen durchzulesen und für den Kunden in eine verständliche Sprache zu übersetzen.