Volker Looman über Vermögensfrage, Finanztipp und die deutsche Beraterschaft „50 Prozent der Berater sollte man das Arbeiten gesetzlich verbieten“

Bei seiner Twitter-Beratung musste er einstecken, nun teilt er aus: Finanzkolumnist Volker Looman. Bildquelle: axelspringer.de, Twitter

Bei seiner Twitter-Beratung musste er einstecken, nun teilt er aus: Finanzkolumnist Volker Looman. Bildquelle: axelspringer.de, Twitter

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Bei seinem Versuch, eine Twitter-Finanzberatung zu etablieren, musste er einiges einstecken, nun teilt er ordentlich aus: Volker Looman ist wieder da. Im Gespräch mit dem Versicherungsboten begründet er seinen Wechsel zu „Bild“, spricht über das Verhältnis zu Kai Diekmann, verteidigt die Fairr-Riester-Affäre des Finanztip-Chefs Hermann-Josef Tenhagen und tut seine Meinung über deutsche Finanzberater kund. 

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„Ausgelaugt und müde“

Insgesamt 16 Jahre betreute Looman die Finanzkolumne „Die Vermögensfrage“ bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) Nach über 800 Artikeln sei er „ausgelaugt und müde“ gewesen, so begründet Looman seinen Wechsel zu Bild im Januar dieses Jahres. Abgeworben habe ihn der Bild-Chef Kai Diekmann aber nicht - er selbst sei auf Diekmann zugegangen, „weil ich das Gerücht, er sei mein größter Fan, an der Quelle überprüfen wollte“.

„In dem Laden ist viel Schwung“

„In dem Laden ist viel Schwung“, fasst Looman seine Erfahrungen bei Bild zusammen. Allerdings habe ihm die Vermögensberatung gefehlt. Daher arbeite er seit Juni neben der Bild nun auch wieder für die F.A.Z.   

„Sie sind - mit Verlaub gesagt - ein Scherzkeks“

Reich wird er damit nach eigener Aussage nicht. „Sie sind - mit Verlaub gesagt - ein Scherzkeks“, kommentiert Looman entsprechende Frage des Versicherungsboten-Redakteurs. Freie Finanzjournalisten seien schon vor 40 Jahren, als er mit dem Schreiben anfing, mies bezahlt worden.