Von Asiens Kauflust profitieren

Schuh-Shop in der chinesischen Metropole Hefei: Mit zunehmendem Wohlstand wächst in Asien der private Konsum. Quelle: Getty Images

Schuh-Shop in der chinesischen Metropole Hefei: Mit zunehmendem Wohlstand wächst in Asien der private Konsum. Quelle: Getty Images

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Der größte Tabakkonzern Südkoreas heißt KT&G. Der einstige staatliche Monopolist produziert eine Reihe von Zigarettenmarken, darunter Pine, Bohem und Zest. Das Flaggschiff ist die Marke Esse, Koreas Nummer 1, die auch außerhalb Asiens Erfolge feiert. Und Chinas größter Damenschuhhändler Belle International fertigt eigene Marken wie Belle, Tata oder Staccato und vertreibt internationale Schuhmarken wie Clarks oder Cats sowie Sportmode von Adidas oder Nike.

KT&G und Belle International sind die größten Positionen im UBS Equity Asian Consumption Fund. Der Aktienfonds setzt auf wachsenden privaten Konsum in Asien. Aus gutem Grund: Verfügten 2010 rund 15 Prozent der Chinesen über ein Einkommen von über 10.000 US-Dollar, sollen es 2020 schon mehr als die Hälfte sein (siehe Grafik). „Prognosen zufolge wird Asien am stärksten zum Wachstum der weltweiten Mittelschicht beitragen. In den nächsten beiden Dekaden werden mehr als eine Milliarde Menschen in Asien in die Mittelschicht aufsteigen“, sagt Fondsmanager Namit Nayegandhi.

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In Asien leben rund 60 Prozent der Weltbevölkerung, fast die Hälfte ist unter 25 Jahre alt. In Indien, Indonesien und  China wird es bis 2030 rund 280 Millionen zusätzliche Menschen im arbeitsfähigen Alter geben – 16-mal so viele wie in den USA hinzukommen. In anderen Industriestaaten nimmt die Zahl sogar ab.

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