Wave Total Return Fonds R Mit dem Versprechen 95 Prozent des Vermögens zu erhalten

Zwei aus dem Weltmeister-Team: Keeper Manuel Neuer (links) und Bastian Schweinsteiger sicherten den Spielaufbau der deutschen Mannschaft (Foto: Getty Images)

Zwei aus dem Weltmeister-Team: Keeper Manuel Neuer (links) und Bastian Schweinsteiger sicherten den Spielaufbau der deutschen Mannschaft (Foto: Getty Images)

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Niemals mehr als 10 Prozent verlieren: Das war seit 2007 erklärtes, jährlich erneuertes Ziel und zugleich Versprechen an die Anleger der Wave Management mit Sitz in Hannover.

Dass die Total-Return-Strategie des Asset Managers, der seit 2006 zur VHV-Gruppe gehört, stark auf Risikominimierung ausgerichtet und damit im besten Sinn konservativ ist, erstaunt nicht – wurde sie doch zunächst auf Spezialfonds- und Mandatsbasis für Versicherungen, Pensionskassen und Versorgungswerke umgesetzt.

„Was wir nicht verlieren, müssen wir auch später nicht unter Eingehen erhöhter Risiken wieder aufholen“, kommentiert Philipp Magenheimer, Manager des Wave Total Return Fonds R, mit dem seit 2007 auch Privatanleger auf die Strategie setzen können. „Unser Ziel mit dem Fonds ist immer die Erreichung eines absolut positiven Ertrags“, so Magenheimer weiter.

Anders als vielen anderen Total- und Absolute-Return-Fonds ist das mit dem Wave Total Return Fonds R fast immer gelungen – in den schwierigen Jahren 2008 und 2011 gab es zwar kein Plus, doch konnte das Kapital der Kunden gesichert werden.

Und das Versprechen, immer mindestens 90 Prozent des Nettoinventarwerts vom ersten Handelstag eines jeden Jahres zu erhalten, hat die Wave klar erfüllt. Um der Fondsphilosophie konsequenter gerecht zu werden, hat der Hannoveraner Asset Manager sein Versprechen noch ausgeweitet: Von nun an sollen stets mindestens 95 Prozent des Vermögens erhalten werden.

„Die im Jahr 2007 eingeführte Wertuntergrenze von 90 Prozent des Anteilpreises orientierte sich an dem vielfach am Markt befindlichen Risikobudget von 10 Prozent. Unser Fondskonzept hat in den Krisenjahren überzeugt. Jetzt können wir unseren Kunden diese Leistungsversprechen geben“, heißt es dazu von der Wave.

Tatsächlich hat der Wave Total Return Fonds R auch die neue Grenze schon in der Vergangenheit nie verletzt. Die Marktbedingungen haben indes nicht nur zu einer Erhöhung des angestrebten Mindestwerterhalts geführt, sondern auch zu einer Anpassung der Zielrendite: Lag der Maßstab bislang bei langfristig im Schnitt 5,5 Prozent pro Jahr, sind es nun 400 Basispunkte über dem Geldmarktzins, gemessen am Drei-Monats-Euribor – aktuell also insgesamt rund 4,2 Prozent.

Das ist in Zeiten langfristig niedriger Zinsen mit Blick auf das Fondsziel nur konsequent, richtet er sich doch vornehmlich an Anleger, die vergleichsweise konservativ investieren wollen.

Zusätzlich startet im August eine dynamischere Variante, für die dann die 90-Prozent-Schwelle gelten wird: Der Wave Total Return Fonds Dynamic R strebt mit einer höheren Aktienquote einen Ertrag von 600 Basispunkten über dem drei-Monats-Euribor an. Dafür kann die Aktienquote zwischen minus 50 und 100 Prozent variieren.

Der Fonds, der aus dem Wave Multi Asset Quant Fonds hervorgeht, der bereits seit 2007 eine ähnliche Strategie verfolgt, eignet sich damit für Anleger, die trotz Niedrigzinsumfelds eine höhere Rendite erwarten und dafür etwas weniger Sicherheit in Kauf nehmen.