Weg von der Bank-aber wohin? Das müssen Ex-Banker beim Wechsel zum Haftungsdach beachten

Roland Klotzsche startet seine Karriere 1994 bei der Dresdner Bank, wechselt später zur Deutschen Bank und zur ehemaligen Postbank Vermögensberatung. Bereits bei seinem zweiten Arbeitgeber ist Klotzsche selbstständig im Unternehmen tätig und wird rein erfolgsabhängig vergütet. Im Zuge der Finanzkrise kehrt Klotzsche 2009 dem Bankensektor den Rücken. Nach einem Abstecher zu einem Vermögensverwalter gründet er 2012 in Hannover das Unternehmen Faire Banker und berät seitdem als selbstständiger Honoraranlageberater unter dem Haftungsdach NFS Netfonds Financial Service.

Roland Klotzsche startet seine Karriere 1994 bei der Dresdner Bank, wechselt später zur Deutschen Bank und zur ehemaligen Postbank Vermögensberatung. Bereits bei seinem zweiten Arbeitgeber ist Klotzsche selbstständig im Unternehmen tätig und wird rein erfolgsabhängig vergütet. Im Zuge der Finanzkrise kehrt Klotzsche 2009 dem Bankensektor den Rücken. Nach einem Abstecher zu einem Vermögensverwalter gründet er 2012 in Hannover das Unternehmen Faire Banker und berät seitdem als selbstständiger Honoraranlageberater unter dem Haftungsdach NFS Netfonds Financial Service.

Roland Klotzsche kann auf eine 15-jährige Karriere bei unterschiedlichen Banken zurückblicken. Vieles an dem  Kosmos habe ihn damals gestört, vor allem  die eingeschränkte Produktauswahl und das provisionsbasierte Vergütungsmodell, sagt der heute selbstständige Honoraranlageberater. Während der Finanzkrise wechselte Klotzsche zunächst zu einem Vermögensverwalter. 2012 gründete er sein eigenes Unternehmen und arbeitet seitdem als selbstständiger Berater unter einem Haftungsdach. Eine Besonderheit: Klotzsche arbeitet rein auf Honorarbasis.

Eine Lizenz nach Gewerbeordnung fand Klotzsche zu einschränkend hinsichtlich des verfügbaren Produktspektrums, eine Bafin-Erlaubnis nach Kreditwesengesetz wiederum zu kostspielig. Da sei das Haftungsdach die goldene Mitte gewesen. Zumal dieses ihm bereits vor der offiziellen gesetzlichen Regelung signalisiert habe, das Modell Honoraranlageberatung begleiten zu wollen. So kam Klotzsche  zum  Hamburger Haftungsdach NFS Netfonds.

Auch der Nasenfaktor zählt

Wieso er sich für den Anbieter entschieden hat? Nach Abgleich der angebotenen Dienstleistungen und Konditionen mit den eigenen Vorstellungen zähle auch der Nasenfaktor, meint Klotzsche.

Allerdings wählt nicht nur der Berater ein Haftungsdach aus. Das Haftungsdach prüft auch, wen es aufnimmt. Immerhin geht es um potenziell viel Geld: Wenn Fehler passieren, ist das Haftungsdach für den Kunden der erste Ansprechpartner.