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AXA IM Weshalb Investoren auf 60 plus setzen sollten

AXA IM: Weshalb Investoren auf 60 plus setzen sollten | © Shutterstock

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Der Kunde von morgen ist der Berufstätige von gestern: Senioren kurbeln zunehmend die globale Wirtschaft an. Über die Hälfte des weltweiten Konsums entfällt auf die Gruppe der Über-60-Jährigen in Nordamerika, Westeuropa und Nordasien. Der demografische Wandel verstärkt diesen Trend noch – und bietet Chancen für Investoren.

Gemessen an ihrer Kaufkraft ist die Altersgruppe 60 plus die stärkste Einnahmequelle für Unternehmen. Sie geben das im Arbeitsleben angesparte Vermögen im Ruhestand aus. Schätzungen zufolge werden sich die Konsumausgaben der Senioren bis 2020 im Vergleich zum Jahr 2010 sogar beinahe verdoppeln. Sie steigen in diesem Zeitraum von 8 Billionen auf etwa 15 Billionen US-Dollar.

Dennoch wird die ältere Generation als Zielgruppe bisher stark vernachlässigt. Werbetreibende investieren etwa in den USA vier- bis sechsmal so hohe Summen, um Millennials zu erreichen, als für alle anderen Altersgruppen zusammen. Unterdessen werden gerade einmal zehn Prozent der Werbeausgaben für Kunden über 50 ausgegeben – obwohl sie anteilig deutlich relevanter sind. Unternehmen, die sich bereits heute an die Bedürfnisse und Interessen einer alternden Bevölkerung anpassen, beweisen folglich Weitblick. Das wiederum macht sie für Investoren attraktiv. Denn ein Ende der Entwicklung ist nicht in Sicht.

                                            Quellen: 1) ONS IM, aktualisiert am 31. März 2018 / 2) UN, aktualisiert am 31. März 2018.

Ganz im Gegenteil: Der demografische Wandel verstärkt den Einfluss der Senioren auf den Handel weiter. Die Menschen leben immer länger. Jedes dritte heute geborene Baby dürfte über 100 Jahre alt werden. Zugleich sinken die Geburtenraten. Sind es weltweit momentan noch 2,5 Kinder pro Frau, werden für das Jahr 2050 nur noch 1,8 Kinder vorausgesagt.

Infolgedessen wächst die Gruppe der Über-60-Jährigen zwischen 2020 und 2030 etwa fünfmal so schnell wie die Gruppe der Unter-60-Jährigen. Während die ältere Generation ein Wachstumsplus von etwa 40 Prozent verzeichnet, vergrößert sich die Zahl der Unter-60-Jährigen um gerade einmal acht Prozent. In den USA steigt die Zahl der 80-Jährigen sogar über 17-mal schneller als die der 60-Jährigen.  Dies ruft jedoch Probleme hervor. Regierungen müssen für Gesundheitsleistungen sorgen, durch längere Lebenszeiten verlängern sich auch die Rentenzahlungen und die älteren Generationen werden immer abhängiger von ihren erwachsenen Kindern.

Allerdings schafft es die Regierung nicht allein, diesen Bedürfnissen nachzukommen. Auch das zeigt sich im Konsumverhalten der Senioren. Lebensqualität hat ihren Preis und ist branchenübergreifend ein Verkaufsschlager. Besonders stark fragen Rentner Produkte und Dienstleistungen nach, die das Leben schöner machen – vom Bereich Schönheit und Fitness über Reisen hin zu Unterhaltung. Sie wollen es sich gut gehen lassen. Über 26 Prozent der privaten Ausgaben älterer Menschen in Industrieländern entfallen auf Restaurantbesuche und Erholung.

Doch getreu dem Sprichwort „Gesundheit ist nicht alles – aber ohne Gesundheit ist alles nichts“ wachsen die Ausgaben in dieser Sparte am schnellsten. In den USA wird bis 2030 ein Wachstum von etwa 70 Prozent vorausgesagt. Das ist nur einleuchtend, denn in Zukunft dürften die meisten Menschen an altersbedingten Krankheiten wie Krebs, Diabetes oder einer Herz-Kreislauf-Schwäche sterben. Etwa 80 Prozent aller älteren Menschen leiden an einer solchen Krankheit. Um dem mit der richtigen Behandlung entgegenzuwirken, braucht es entsprechende finanzielle Mittel.

Da Betriebsrenten und staatliche Renten oftmals nicht genug Sicherheit bieten, ergeben sich Chancen für Anleger. Nutzen lassen sich diese bereits im AXA WF Framlington Longevity Economy. Der Fonds setzt auf langfristiges Wachstumspotential in Bereichen, die durch den demografischen Wandel verstärkt werden. Dazu gehören sogenannte Silberdollars (Ausgaben im Alter, die ein angenehmes Leben gewährleisten sollen), Wellness, die Behandlung von Krankheiten und Altenpflege. Ein Vorteil des Fonds gegenüber Wettbewerbern ist, dass er sich nicht auf bestimmte Regionen oder Branchen, wie beispielsweise ausschließlich das Gesundheitswesen, versteift. Vielmehr steht das Umsatzvolumen der Unternehmen in Bezug auf einzelne Themen und Teilsektoren im Vordergrund. Da sich die Bevölkerungsentwicklung über Jahrzehnte erstreckt, priorisiert der Fonds Unternehmen mit langfristigem Wachstum und überdurchschnittlichen Wachstumsperspektiven.

Mehr zum AXA WF Framlington Longevity Economy erfahren Sie hier.

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Stand: August 2018 © 2018 AXA Investment Managers. Alle Rechte vorbehalten.

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