Yen steigt, Euro schwankt Trumps Einreise-Beschränkungen belasten Dollar

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Dabei profitierten als sicherer Hafen geltende Währungen wie der Yen, der zum Greenback um bis 0,7 Prozent zulegte. Gegen Mittag notierte die japanische Landeswährung zum Dollar 0,5 Prozent fester bei 114,55 Yen. Auch zum Euro zog der Yen an und stieg um 0,5 Prozent auf 122,55 Yen. Ein Händler in Asien berichtete zudem von der Auflösung größerer gehebelter Dollar-Long-Positionen in den frühen Morgenstunden.

Der Euro war am Morgen zunächst gegen den Dollar um bis zu 0,4 Prozent gestiegen, gab die Gewinne im Lauf des Vormittags allerdings vollständig wieder ab. Inflationsdaten aus Sachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen gaben der Gemeinschaftswährung keine Impulse. Vielmehr schienen die Marktteilnehmern auf die für 14.00 Uhr avisierten Daten zur Entwicklung der Teuerung zu warten. Gegen Mittag notiert der Euro kaum verändert bei 1,0699 Dollar.

Die türkische legte nach vier Tagen mit Verlusten in Serie zu Wochenbeginn zum Dollar zu. Sie stieg in der Spitze um bis zu 1,8 Prozent und handelte gegen Mittag bei 3,8252 Lira, einem Plus von 1,6 Prozent. Die türkische Währung gewann im Anschluss an eine Mitteilung der türkischen Zentralbank, dass die Nachfrage nach einwöchigen Dollar/Lira Swaps geringer ausfiel als das Angebot. Die Zentralbank versucht durch Interventionen die türkische Währung zu stützen. Die Rating Agentur Fitch hatte die Türkei am Freitag von „BBB-„ auf „BB+“ herabgestuft.

Das britische Pfund bewegt sich gegen Mittag in einer relativ engen Spanne. Weder ein Ausbruch über die 1,2600 Dollar noch ein Abverkauf unter 1,2517 Dollar waren nachhaltig genug, um für eine weiterführende Bewegung in die eine oder andere Richtung zu sorgen. Das Sterling notierte zuletzt zum Dollar bei 1,2530 Dollar 0,2 Prozent schwächer und zum Euro bei 0,8533 Pfund 0,1 Prozent schwächer.

Der Schweizer Franken verharrte auf der Stelle und notiert zum Dollar bei 0,9990 Franken und zum Euro bei 1,0683 Franken.