Zinswende US-Notenbank hebt Leitzins an

Setzt restriktive Zinspolitik fort: Jeremy Powell, Vorsitzender der US-Notenbank Federal Reserve  | © Getty Images

Setzt restriktive Zinspolitik fort: Jeremy Powell, Vorsitzender der US-Notenbank Federal Reserve Foto: Getty Images

Die jüngste Fed-Entscheidung, die Leitzinsen um einen Viertelprozentpunkt anzuheben, hat Experten wie Garland Hansmann von Investec AM wenig überrascht. Sie steigen damit auf ein Niveau zwischen 1,75 und 2,0 Prozent, das höchste seit zehn Jahren. Es handelt sich bereits um die zweite Anhebung in diesem Jahr.

Fed führt Zinswende weiter

„Der Rentenmarkt hatte dies bereits eingepreist und somit nicht auf die Bekanntgabe reagiert. Somit bleibt die Fed, auf dem Pfad der allmählichen Erhöhung des Zinsniveaus“, so Hansmann. In Powells Kommentaren sei deutlich geworden, dass der Leiter der Fed sich in der Entwicklung der Konjunktur aber auch im Hinblick auf Risiken in dieser Vorgehensweise bestätigt sehe.

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Es ließe sich daraus auch deutlich ablesen, dass dies auch in der nahen Zukunft so bleibe, und somit weitere langsame aber moderate Zinserhöhungen kämen, glaubt Hansmann: „Aus unserer Sicht ist die Geldmarktpolitik in den USA jetzt im neutralen Bereich und wir gehen davon aus, dass die Fed in naher Zukunft den Bereich der restriktiven Zinspolitik erreicht. Das wird der Zeitpunkt sein an dem der neue Fed Vorsitzender sich seinen Ruf erwerben wird, denn die Herausforderung hier wird sein die Zinsschraube nicht zu überdrehen und damit die Gefahr einer Rezession zu kontrollieren.“