SSgA Denmark Index Equity Fund

Der in Frankreich aufgelegte Indexfonds von State Street Global Advisors versucht möglichst genau den MSCI Denmark IMI 20% Capped Index mit Wiederanlage der Nettodividenden nachzubilden. Dazu verwendet die Gesellschaft die physische Nachbildung, sprich der Fonds investiert direkt in die Indexwerte entsprechend ihrer Gewichtung im Index.

Der Referenzindex unterscheidet sich nicht unwesentlich vom MSCI Denmark. Der Hauptindex enthält nur 14 Unternehmen, und der Diabetes-Spezialist Novo Nordisk ist mit rund 50 Prozent gewichtet. Im breiter aufgestellten Cap-Index und damit im Fonds ist der Anteil des Erfolgsunternehmens – entsprechend den Anlagerichtlinien für Investmentfonds – auf 20 Prozent begrenzt. Insgesamt befinden sich 39 Titel im Fonds. Danske Bank ist mit knapp 12 Prozent der zweitgrößte Wert, der Schmuckhersteller Pandora, A. P. Møller-Mærsk und Vestas Wind haben jeweils einen Anteil von um die 6,5 Prozent.

Größte Branche – vor allem aufgrund des Schwergewichts Novo Nordisk – ist das Gesundheitswesen mit etwa einem Drittel am Gesamtvolumen. Es folgen Industriewerte (rund ein Viertel) und Finanzunternehmen (knapp 20 Prozent). Die jährlichen Gesamtgebühren (TER) des passiv gemanagten Fonds betragen aktuell 0,7 Prozent. Die annualisierte Nettoperformance des Fonds liegt seit Auflage 1998 bei 9,6 Prozent und damit 0,62 Prozent unter der Benchmark (Stand 31. August 2015).

DNB Scandinavia

Fondsmanager Karl Høgtun investiert in Aktien aus Schweden, Dänemark, Norwegen und Finnland. Mit einer Top-down-Analyse sucht er nach den attraktivsten Themen, Sektoren und Ländern. Hinzu kommt ein Bottom-up-Ansatz. Die Bewertung der Aktien spielt in der fundamentalen Analyse eine wichtige Rolle für Høgtun. Das Anlageuniversum wird wöchentlich überprüft. Die Unternehmen auf der Anlageliste des Fonds stehen unter ständiger Beobachtung.

Ins Portfolio gelangen 40 bis 50 Aktien. Dazu zählen Qualitätsunternehmen wie Novo Nordisk, das mit rund 9 Prozent die mit Abstand größte Position im Portfolio ist. Ebenso setzt Høgtun auf Turnaround-Kandidaten, zu denen er die Danske Bank zählt. Als dritte Kategorie stehen auf Høgtuns Einkaufsliste potenzielle Übernahmekandidaten, bei denen der Markt das Übernahmepotenzial unterschätzt. Das spezialisierte Pharmaunternehmen Swedish Orphan Biovitrum ist seiner Ansicht nach ein solcher Kandidat.

„Große Länder- oder Sektorwetten haben wir zurzeit nicht. Wir haben nur ein Übergewicht gegenüber unserer Benchmark, dem Vinx Capped SEK Index, im nicht-zyklischen Konsum. Dieser profitiert vom stabilen Makroumfeld, der lockeren Notenbankenpolitik und einer vernünftigen Bewertung“, sagt Høgtun. So zählen zum Beispiel der dänische Schmuckhersteller Pandora, die schwedische Textilkette H&M sowie der ebenfalls schwedische Autobauer Volvo zu den Top-10-Positionen im Portfolio. Größte Region im Fonds ist Schweden mit fast 40 Prozent, in dänischen Unternehmen sind etwas über 30 Prozent und in norwegischen Firmen knapp 20 Prozent des Vermögens investiert. Kleinster nordischer Markt im Fonds ist Finnland mit knapp 6 Prozent.

Der DNB Scandinavia ist der ehemalige Carlson Scandinavia. Carlson Fund Management und seine norwegische Mutter DNB Nor haben 2011 alle Fonds unter der Marke DNB vereint.

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