In der Spitze kostet der Quadratmeter fast 7.000 Euro: Wer eine Ferienimmobilie in einem Wintersportort kaufen will, muss tief in die Tasche greifen. Denn zusammen mit den allgemeinen Preisen für Wohnimmobilien haben auch Ferienhäuser und -wohnungen in den vergangenen Jahren deutlich im Preis zugelegt.

Das Immobilienportal Immowelt hat sich das Segment genauer angesehen und dafür die Angebotspreise für Ferienimmobilien in 47 ausgewählten deutschen Winterurlaubsorten mit einem Skigebiet in der Nähe und mindestens fünf Kilometern Piste untersucht. Messlatte waren Bestandswohnungen (75 Quadratmeter, 3 Zimmer, 1. Stock, Baujahr 1990er-Jahre) und Einfamilienhäuser (600 Quadratmeter Grundstücksfläche, 5 Zimmer, Baujahr zwischen 1945 und 1970).

Ferienimmobilien – in den Bayerischen Alpen besonders teuer

Demnach ist es in den Bayerischen Alpen für Wintersport-Fans am teuersten. Von den 47 untersuchten Winterurlaubsorten liegen die 27 teuersten allesamt in dieser Region. In Schliersee kostet eine Ferienimmobilie im Schnitt 6.855 Euro pro Quadratmeter. Nicht viel günstiger ist es in Garmisch-Partenkirchen (6.751 Euro) und Grainau (6.239 Euro). Weitaus günstiger kommen Käufer im Schwarzwald weg, dort werden Quadratmeterpreise zwischen 2.345 und 3.237 Euro aufgerufen.

Wer es etwas günstiger haben will, findet jedoch auch Objekte, die für weniger als 2.000 Euro pro Quadratmeter angeboten werden – etwa im Bayerischen Wald, Thüringer Wald, Erzgebirge, in der Rhön und im Harz.

 

In unserer Bilderstrecke – oben weiterklicken – stellen wir 13 deutsche Wintersport-Orte vor, in denen Ferienhäuser beziehungsweise -wohnungen weniger als 2.000 Euro je Quadratmeter kosten . 

Skigebiete helfen mit Kunstschnee nach

Bei der Auswahl ist zu bedenken: Immer mehr Skigebiete leiden unter Schneemangel. So sieht man gerade in den tiefer gelegenen Wintersport-Zentren, abseits der präparierten Pisten, heute mehr Grün als Weiß: Natürlicher Schnee lässt auch im Winter oft auf sich warten. Damit Wintersport-Fans trotzdem auf ihre Kosten kommen, helfen viele Kommunen mit Schneekanonen nach. Einige haben dafür speziell den Job des „Schneemanagers“ geschaffen.

Die traditionellen Wintersport-Regionen sind jedoch auch außerhalb der Skisaison oft einen Besuch wert. Einige Orte stellen bereits um und setzen jetzt vermehrt auf Besucher zu anderen Jahreszeiten.

Wer eine Ferienimmobilie an einem schneesicheren Ort sucht, sollte die Witterungsbedingungen beziehungsweise die Bemühungen der Gemeinden, Pisten auch künstlich zu beschneien, unbedingt im Blick haben.

Zur vollständigen Auswertung von Immowelt geht es hier >>

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