19 Anleihe-Experten wagen einen Ausblick Wann ist ein Kursrutsch am Rentenmarkt zu befürchten?
- AB: „Leichte Normalisierung der Zinsrate“ Seite 1
- Aberdeen: „Auch Europa wäre betroffen“ Seite 2
- AXA IM: „Die Fed wirkt auf mich planlos“ Seite 3
- Bantleon: „Moderater Renditeanstieg“ Seite 4
- BlackRock: „Nur moderate Auswirkungen“ Seite 5
- Deka: „Treasury interessante Alternative“ Seite 6
- Deutsche AM: „Zinsanstieg im Dezember“ Seite 7
- EdRAM: „Keine Bedrohung der Märkte“ Seite 8
- Ethenea: „Fed bekommt letzte Chance“ Seite 9
- Fidelity: „Nicht vor Mitte oder Ende 2017“ Seite 10
- Franklin Templeton: „Langsam und stetig“ Seite 11
- HSBC GAM: „Dilemma der reflexiven Fed“ Seite 12
- JPMorgan AM: „Nur 1 Zinsanhebung 2017“ Seite 13
- M&G: „Der Markt wird vorbereitet sein“ Seite 14
- NN IP: „Anstieg wird moderat ausfallen“ Seite 15
- Schroders: „Chancen zur Alphagenerierung“ Seite 16
- T. Rowe Price: „Temporäre Korrektur“ Seite 17
- UBS AM: „Umfeld bleibt vorerst bestehen“ Seite 18
- Union Investment: „Zinswende schon vorbei“ Seite 19
„Anstieg wird moderat ausfallen“
Pieter Jansen Senior Strategist Insurance bei NN Investment Partners:
„Wir gehen davon aus, dass die Fed ihren Leitzins bei der Dezember-Sitzung anheben wird. Allerdings hängt dies von den Wirtschaftsdaten und von externen Faktoren (Finanzmarktbedingungen, Wirtschaftswachstum außerhalb der USA) ab. Eine fortgesetzte Normalisierung der Geldpolitik in den USA könnte zu einem Anstieg der Renditen von Staatsanleihen beitragen. Dies gilt vor allem für die USA und im Zuge von Korrelationen dann auch für Europa.
Unseres Erachtens wird dieser Anstieg aus zwei Gründen moderat ausfallen. Erstens ist eine Zinsanhebung im Dezember zum Teil bereits an den Rentenmärkten eingepreist. Zweitens hat die Fed sehr gut kommuniziert, dass sie ihren Leitzins in den kommenden Jahren nur ganz allmählich anheben wird. Dadurch wird eine Versteilerung der Geldmarktkurve unwahrscheinlicher, und die Auswirkungen auf Staatsanleihen mit längeren Laufzeiten sollten begrenzt sein.“
