19 Anleihe-Experten wagen einen Ausblick Wann ist ein Kursrutsch am Rentenmarkt zu befürchten?
- AB: „Leichte Normalisierung der Zinsrate“ Seite 1
- Aberdeen: „Auch Europa wäre betroffen“ Seite 2
- AXA IM: „Die Fed wirkt auf mich planlos“ Seite 3
- Bantleon: „Moderater Renditeanstieg“ Seite 4
- BlackRock: „Nur moderate Auswirkungen“ Seite 5
- Deka: „Treasury interessante Alternative“ Seite 6
- Deutsche AM: „Zinsanstieg im Dezember“ Seite 7
- EdRAM: „Keine Bedrohung der Märkte“ Seite 8
- Ethenea: „Fed bekommt letzte Chance“ Seite 9
- Fidelity: „Nicht vor Mitte oder Ende 2017“ Seite 10
- Franklin Templeton: „Langsam und stetig“ Seite 11
- HSBC GAM: „Dilemma der reflexiven Fed“ Seite 12
- JPMorgan AM: „Nur 1 Zinsanhebung 2017“ Seite 13
- M&G: „Der Markt wird vorbereitet sein“ Seite 14
- NN IP: „Anstieg wird moderat ausfallen“ Seite 15
- Schroders: „Chancen zur Alphagenerierung“ Seite 16
- T. Rowe Price: „Temporäre Korrektur“ Seite 17
- UBS AM: „Umfeld bleibt vorerst bestehen“ Seite 18
- Union Investment: „Zinswende schon vorbei“ Seite 19
„Chancen zur Alphagenerierung“
Daniel Lösche, Investment Analyst bei Schroders:
„Wir gehen davon aus, dass die Fed im Dezember 2016 den Leitzins noch um 25 Basispunkte auf 0,75 Prozent anheben wird. Für den US-Markt sollte der Zinsschritt insbesondere zu einem Renditeanstieg bei Anleihen mit kurzen Laufzeiten führen und eine weitere Verflachung der Zinsstrukturkurve mit sich bringen.
Da wir hingegen von den Zentralbanken Europas, Japans und Großbritanniens weiterhin eine expansive Geldpolitik erwarten, sollte dies zu einer Ausweitung der globalen Renditedifferenzen bei Anleihen führen. Diese Divergenz im Markt bringt interessante Chancen zur Alphagenerierung mit sich.
Im Zuge des Zinsschritts rechnen wir mit einer Aufwertung des US-Dollars. Diese sollte allerdings so moderat ausfallen, dass sich keine nachhaltigen, negativen Effekte für die Schwellenländer ergeben.“


