19 Anleihe-Experten wagen einen Ausblick Wann ist ein Kursrutsch am Rentenmarkt zu befürchten?
- AB: „Leichte Normalisierung der Zinsrate“ Seite 1
- Aberdeen: „Auch Europa wäre betroffen“ Seite 2
- AXA IM: „Die Fed wirkt auf mich planlos“ Seite 3
- Bantleon: „Moderater Renditeanstieg“ Seite 4
- BlackRock: „Nur moderate Auswirkungen“ Seite 5
- Deka: „Treasury interessante Alternative“ Seite 6
- Deutsche AM: „Zinsanstieg im Dezember“ Seite 7
- EdRAM: „Keine Bedrohung der Märkte“ Seite 8
- Ethenea: „Fed bekommt letzte Chance“ Seite 9
- Fidelity: „Nicht vor Mitte oder Ende 2017“ Seite 10
- Franklin Templeton: „Langsam und stetig“ Seite 11
- HSBC GAM: „Dilemma der reflexiven Fed“ Seite 12
- JPMorgan AM: „Nur 1 Zinsanhebung 2017“ Seite 13
- M&G: „Der Markt wird vorbereitet sein“ Seite 14
- NN IP: „Anstieg wird moderat ausfallen“ Seite 15
- Schroders: „Chancen zur Alphagenerierung“ Seite 16
- T. Rowe Price: „Temporäre Korrektur“ Seite 17
- UBS AM: „Umfeld bleibt vorerst bestehen“ Seite 18
- Union Investment: „Zinswende schon vorbei“ Seite 19
„Die Fed wirkt auf mich planlos“
Alexander Froschauer, Leiter Fixed Income bei AXA Investment Managers:
„Aus meiner Sicht hätte die amerikanische Notenbank schon längst die Zinsen anheben müssen. Bei diesen Wirtschaftsdaten muss man sich wirklich fragen, wieso sich die Fed fürchtet, die Zinsen auf zumindest 1 Prozent anzuheben. In welchem erbärmlichen Zustand muss sich die amerikanische Wirtschaft in Wirklichkeit befinden, wenn sie nach sieben Jahren Nullzinsen keinen Zinssatz von 1 Prozent aushält ohne Gefahr zu laufen, gleich wieder in eine Rezession abzustürzen?
Durch ihr Zögern und die unterschiedlichen Kommentare verschiedener Gouverneure wirkt die Fed auf mich planlos. Allerdings versucht sie alles zu vermeiden, um die Aktien- und Anleihemärkte zu beunruhigen. Aktuell sieht es so aus, als ob die Fed mit „einer kleinen Zinsanhebung pro Jahr“ versucht, ihr Gesicht zu wahren. Daher stellt die amerikanische Notenbank aus meiner Sicht keine Gefahr für die Anleihenmärkte dar.“
