Martin Werding (li.), Professor am Lehrstuhl für Sozialpolitik und öffentliche Finanzen an der Ruhr-Universität Bochum mit FDP-Abgeordneten Johannes Vogel (Mi.), arbeitsmarkt- und rentenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion und Christian Dürr (re.), Stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion stellen ihr Konzept einer gesetzlichen Aktienrente nach schwedischem Vorbild vor Foto: IMAGO / Jürgen Heinrich

FDP fordert

2 Prozent für Altersvorsorge per Aktie

Der demografische Wandel belaste das Rentensystem zunehmend, der Generationenvertrag drohe zu kippen, an einer aktienbasierten Pflichtversicherung führe kein Weg vorbei, erklären die Freien Demokraten. Um gesetzliche Grundlagen für ein kapitalgedecktes Altersvorsorgekonto zu schaffen, schlagen die FDP-Abgeordneten Christian Dürr und Johannes Vogel eine „gesetzliche Aktienrente“ vor.

Nach dem FDP-Modell soll die umlagefinanzierte gesetzliche Rente durch eine kapitalgedeckte Altersvorsoge ergänzt werden – bei einem gleichbelibenden Beitragssatz. Dafür sollen Erwerbstätige künftig einen Teil ihres Gehalts – und zwar 2 Prozent vom Bruttoeinkommen – in eine „gesetzliche Aktienrente“ investieren. Dabei steuern Arbeitgeber und Arbeitnehmer den gleichen Betrag zur Aktienrente bei.

Das Geld soll von einem staatlichen Fonds verwaltet und am Kapitalmarkt angelegt werden. Im Gegenzug reduziert sich der Beitrag an die gesetzliche Rentenversicherung um diese 2 Prozentpunkte.

Das Konzept und eine zugehörige Studie stellten die beiden FDP-Politiker zusammen mit Martin Werding, Professor an der Ruhr-Universität Bochum in der Bundespressekonferenz vor.

Mehr zum Thema
VertriebskooperationJDC bringt Mediolanum-Policen auf deutschen Markt Nord- und WestdeutschlandAon erweitert sein Vertriebs-Team Terrorismus und Politische GewaltChubb mit neuem Spartenleiter in Deutschland