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20 Jahre Templeton in Deutschland: „Der Frust war nachvollziehbar“

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Haben Sie den Frust einiger Vermittler und Anleger unterschätzt?

Berben:
Nach der Anti-Nasdaq-Phase Ende 2001 wurde der Fonds förmlich in den Heldenstatus erhoben. Viele Berater sahen in ihm eine Allwetterlösung. Ein Anspruch, dem kein reinrassiger Aktienfonds genügen kann. Aber ja, auch wir selbst waren enttäuscht, und deshalb finde ich persönlich, dass der Frust mancher Vermittler nachvollziehbar war.

Als der Fonds in Deutschland startete, hatte Templeton noch das Selbstverständnis, ihn als „Allzweckwaffe“ anzubieten – quasi als Ein- und Auszahlplan von der Wiege bis zur Bahre. Das ist nicht mehr zeitgemäß.

Berben:
Wenn es eine Lehre aus den vergangenen zehn Jahren gibt, dann die: Gute Streuung ist die beste Absicherung. Value-Aktien sollten Teil dieser Streuung sein. Vor diesem Hintergrund bleibt der Templeton Growth Fonds, ob als Einzelprodukt oder als Teil einer Strategie, ein wichtiger Kernbaustein unserer Produktpalette.

Dabei ist der Investmentansatz leicht verständlich und gut erklärbar. Ein nach wie vor entscheidender Punkt für den Vertrieb. Gut, dass nun auch die Ergebnisse wieder in die richtige Richtung zeigen. Ein Erfolg von Norman Boersma und seinem Team.

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