Investmenttalk von Eyb & Wallwitz „2021 dürften Hochzinsanleihen am interessantesten sein“

Der japanische Finanzminister Taro Aso, EZB-Chefin Christine Lagarde und Fed-Chef Jerome Powell (v.l.) Foto: imago images / ZUMA Wire

Das Volumen der Anleihemärkte hat sich während der Krise deutlich vergrößert. Doch was bedeutet das für Anleger? Das Wachstum des Marktsegments lässt sich vor allem auf der Staatsanleihen-Seite erkennen – aber nur auf den ersten Blick. Zwar ist der Markt größer geworden, doch tatsächlich schrumpfte in Europa das Volumen der frei verfügbaren Staatsanleihen um 150 Milliarden Euro. Wie ist das zu erklären? Ganz einfach: Es wurden Anleihen im Wert von 550 Milliarden Euro emittiert, doch hat die EZB gleichzeitig Papiere im Wert von 700 Milliarden Euro gekauft. Die Konsequenz daraus: Die Preise für Anleihen steigen, während die Renditen fallen.

Viele Investoren sind daraufhin auf Hochzinsanleihen ausgewichen, da die EZB diese nicht kauft – im Gegensatz zur US-Notenbank. Nun stellen sich Investoren die Frage: Haben die Bond-Märkte 2020 funktioniert? Während am Aktienmarkt schnell die Gewinner und Verlierer feststanden, lag der gesamte Anleihemarkt für eine längere Zeit noch am Boden. Für das kommende Jahr rechnen viele Experten mit einem zyklischen konjunkturellen Aufschwung – gute Aussichten für den Markt für Hochzinsanleihen?

Hier finden Sie den aktuellen Podcast von Eyb & Wallwitz:

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