25 statt der bisherigen 50 Euro beträgt ab Januar die Mindestrate für monatliche Fondssparpläne im „Union Depot“. Foto: DAS INVESTMENT

25 statt der bisherigen 50 Euro beträgt ab Januar die Mindestrate für monatliche Fondssparpläne im „Union Depot“. Foto: DAS INVESTMENT

25 Euro pro Monat

Union Investment passt sich verändertem Sparverhalten an

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Mit der Absenkung will die Fondsgesellschaft dem Wunsch vieler Anleger nachkommen, im aktuellen Niedrigzinsumfeld mit kleineren Beträgen ein Vermögen aufzubauen. So gaben im Anlegerbarometer von Union Investment vom dritten Quartal 2015 rund 60 Prozent der Befragten an, dass sie einen Sparplan aus diesem Grund für sehr attraktiv halten. Für 21 Prozent der Menschen gehört der Fondssparplan sogar zu einer Basis-Geldanlage.

Der Bedarf an regelmäßigem Sparen zeigt sich auch in den Absatzzahlen von Union Investment: In den vergangenen fünf Jahren stieg die Zahl der Fondssparpläne um mehr als 50 Prozent von 740.000 auf aktuell 1,1 Millionen.

„Dieses Wachstum wollen wir forcieren und noch mehr Menschen die Möglichkeit geben, ihr Geld strukturierter und rentierlicher anzulegen“, betont Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union Investment. Denn trotz der niedrigen Zinsen und der guten Börsenentwicklung der letzten Jahre passiere im Großen und Ganzen noch viel zu wenig in Richtung einer ausgewogenen Vermögensstruktur.

Fondssparplan Ausweg aus Dilemma

In einer Umfrage von Anfang 2015 war nur jeder fünfte Sparer bereit, für die Aussicht auf höheren Ertrag auch risikoreichere Geldanlagen in Betracht zu ziehen. „Das zeigt, dass Anleger ihre Vermögensplanung langfristiger ausrichten wollen, dies aber offensichtlich nicht tun, da sie immer noch Vorbehalte gegenüber chancenorientierten Geldanlagen haben“, sagt Gay.

Entsprechend nähmen die Anleger vermehrt Fondssparpläne als Ausweg aus dem Dilemma wahr, die mit kleinen Schritten den Einstieg in ein strukturiertes Vermögen ermöglichen.

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