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40 Milliarden Euro im Jahr Wachstum durch Zukäufe: Hier geht der Amundi-Chef auf Firmen-Jagd

Seit seiner Gründung 2010 ist Amundi sehr stark gewachsen – auf nunmehr knapp eine Billion Euro an verwaltetem Vermögen. „Steuern Sie jetzt als Nächstes zwei Billionen an?“, fragt  das Handelsblatt den Amundi-Chef Yves Perrier in einem Interview.  Doch Perrier gibt sich bescheiden. „Nein, das ist nicht unser Ziel“, sagt er. Ein Wachstum von rund 40 Milliarden Euro an verwaltetem Vermögen jährlich würde dem Amundi-Chef bereits genügen.

Dieses Ziel will Perrier unter anderem durch Zukäufe erreichen. „Wir haben Kleinwort Benson Investors erworben, die Investmentbank ist sehr kompetent im globalen Aktiengeschäft. Mit Bawag PSK Invest in Österreich haben wir uns einen Vertriebskanal gekauft“, erklärt er gegenüber dem Handelsblatt.

Bei seinen künftigen Zukäufen will sich Perrier auf Asien konzentrieren. „Wir sind in Asien schon sehr stark präsent, unter anderem in Japan, Indien und China, dort durch ein Joint Venture mit der Agricultural Bank of China“, sagt er. Die Agricultural Bank of China ist seit Amundis Börsengang mit 2 Prozent am Vermögensverwalter beteiligt. „Unsere verwalteten Vermögensgelder kommen zum großen Teil aus dem Westen, unsere neuen Zuflüsse hauptsächlich aus Asien“, so der Amundi-Chef. 

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