Frau mit Gips im Rollstuhl Foto: Pexels

Erwerbsminderungsrente 42 Prozent der Anträge abgelehnt

Im Jahr 2020 hatte die Deutsche Rentenversicherung insgesamt knapp 365.000 Neuanträge auf Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit bearbeitet. Das geht aus der Antwort der Behörde auf die Kleine Anfrage der Linken-Politikerin Sabine Zimmermann hervor. Knapp 154.000 der Anträge lehnte die Deutsche Rentenversicherung ab. Das entspricht einem Anteil von 42,2 Prozent.

Damit sank der Anteil der abgelehnten Anträge in den vergangenen 15 Jahren leicht von 44,1 Prozent im Jahr 2005.

Wurde ein Antrag genehmigt, bekamen frischgebackene Rentner mit durchschnittlich 882 Euro monatlich deutlich mehr Geld als in den vergangenen Jahren. So lag der durchschnittliche Zahlbetrag 2005 bei 627 Euro. Im Jahr 2019 bekamen die Rentner im Schnitt 806 Euro.

Die durchschnittliche Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung betrug dabei im vergangenen Jahr 524 Euro. Wer wegen voller Erwerbsminderung ausfiel, bekam 936 Euro. Noch 15 Jahre zuvor lagen diese Beträge im Schnitt bei 368 Euro beziehungsweise 686 Euro.

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