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Berater warnt 5 Gründe, warum Anleger ihr blaues Wunder erleben können

Vermögensverwalter David Tappe
Vermögensverwalter David Tappe: „Was zunächst günstig aussieht, ergibt später womöglich wenig Gewinn.“

ETFs sind Fonds, die passiv gemanagt werden. Sie stehen für einen breiten Ansatz bei günstigen Kosten. In dieser Hinsicht sind sie besser als die klassischen Produkte der Altersvorsorge. Trotzdem gibt es eine Reihe von Gefahren, die ich hier einmal nennen möchte.

  1. Die Gewichtung

Die Gewichtung ist bei den ETFs ein ernstes Problem. Man muss zunächst wissen, dass es mittlerweile mehrere Tausend ETFs gibt, die man als Anleger erwerben kann. Dort eine Auswahl zu treffen, fällt dementsprechend schwer. Viele kommen dann durch einen Tipp auf den MSCI World Index. Schaut man sich ETFs auf Basis des MSCI World Index an, findet man wiederum dutzende Anbieter. Diese Anbieter suggerieren, dass man mit ihren ETFs auf der ganzen Welt kauft. Tatsächlich sind es nur 23 Industriestaaten und 1.600 Unternehmen. Das Hauptgewicht liegt zudem auf wenigen großen Unternehmen wie Google oder Apple. Man kann sich leicht vorstellen, was passiert, wenn Google oder Apple ins Schlingern geraten. Mit einem ETF würde man in dem Fall viel Geld verlieren. Dieses Phänomen wird im Übrigen als Klumpenrisiko bezeichnet.

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