Commerzbank-Zentrale in Frankfurt Foto: Getty Images

5.600 Arbeitsplätze müssen weg

Stellenabbau: Commerzbank und Betriebsrat einigen sich auf Details

Nun ist es amtlich: Die Commerzbank hat sich mit den Arbeitnehmergremien auf einen Rahmeninteressenausgleich und einen Rahmensozialplan geeinigt. Damit stehen die Details des Stellenabbaus, den die Bank im Herbst 2016 als Teil der Strategie „Commerzbank 4.0“ angekündigt hatte, fest.

Betriebsbedingte Kündigungen schließt der Plan nicht aus. Sie seien jedoch nur das letzte Mittel, wenn alle anderen Möglichkeiten des im Rahmeninteressenausgleich festgeschriebenen Maßnahmenpakets ausgeschöpft sein sollten, erklärt die Commerzbank. Der Rahmensozialplan soll dabei die wirtschaftlichen Nachteile für die betroffenen Mitarbeiter mildern.

Bereits im Frühjahr 2017 hatten sich die Verhandlungspartner auf ein vorgelagertes Altersteilzeitprogramm verständigt. Nun sind die weiteren Maßnahmen festgelegt. Dazu zählen Altersregelungen wie Vorruhestand und das Abfindungsprogramm „56plus“, Aufhebungsverträge mit Abfindungen sowie freiwillige individuelle Arbeitszeitreduzierungen. 

Mehr zum Thema
80 % der Prozesse digitalisieren, 7.300 Stellen abbauenCommerzbank holt weitere 400 Mitarbeiter ins Digital Campus EntlassungenCommerzbank: Abfindungen mindestens 20.000 Euro Gerichtsurteil zu Iran-SanktionenCommerzbank muss gekündigte Mitarbeiter wieder einstellen