6,7 Milliarden Euro nach Steuern

Deutsche Bank verzeichnet erstes Verlustjahr seit 2008

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„Uns erwarten in den kommenden beiden Jahren harte Arbeit und Belastungen durch Kosten für die Restrukturierung der Bank und für dringend erforderliche Investitionen“, kündigt John Cryan seinen Mitarbeitern an.

Der Co-Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank verspricht aber zugleich: „Mit diesen Schritten schaffen wir jedoch das Potenzial, uns zu einer starken, effizienten und gut geführten Institution zu entwickeln.“

Drei Hauptgründe für Quartalsverlust

Für das vierte Quartal des vorigen Jahres sei ein Verlust nach Steuern von 2,1 Milliarden Euro zu erwarten, so Cryan weiter. Zurückzuführen sei dies erstens auf weitere Rückstellungen für regulatorische Angelegenheiten und Rechtsstreitigkeiten in Höhe von rund 1,2 Milliarden Euro.

Zweitens summierten sich die Belastungen für Restrukturierungen und Abfindungen auf 0,8 Milliarden Euro. „Diese Belastungen stehen vor allem in Zusammenhang mit den bereits veröffentlichten Plänen, Filialen in unserem Unternehmensbereich Private & Business Clients zu schließen“, so Cryan.

„Drittens haben im vierten Quartal herausfordernde Marktbedingungen zu einem Rückgang der Erträge im Vorjahresvergleich beigetragen.“ Betroffen ist laut Cryan vor allem der Unternehmensbereich Corporate Banking & Securities (CB&S).

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