Wind- und Solarenergie: Laut Lloyd Fonds ein unschlagbares <br> Duo Quelle: Getty Images

Wind- und Solarenergie: Laut Lloyd Fonds ein unschlagbares
Duo Quelle: Getty Images

8 – 4 – 2: Lloyd Fonds startet europäischen Dreisatz

//
Mit dem geschlossenen Fond „Energie Europa“ will der Initiator Lloyd Fonds - wie angekündigt - eine neue Generation von Energiefonds starten. Der Fonds investiert zu gleichen Teilen in die Stromproduktion durch Solar- und Windanlagen.

Die Idee: Die Aufteilung des Investitionsvolumens auf Windkraft- und Solarenergie glättet den Einfluss des Wetters auf die Energieproduktion. Zudem verteilen sich die acht Anlagen auf die vier europäischen Länder Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien. Laut Christian Schulz, Leiter Energie bei Lloyd Fonds, sei das ein absolutes Novum. Das Emissionshaus erhofft sich davon eine geografische Diversifikation. Irgendwo in Europa müsse die Sonne scheinen oder der Wind wehen.

Weiterhin sind 80 Prozent der Anlagen bereits seit über einem Jahr in Betrieb. Dadurch könne man besser einschätzen, wie viel Strom eine Anlage tatsächlich herstellt. In der Vergangenheit gab es bei so manch einer Anlage eine Enttäuschung, weil Gutachten eine bessere Stromproduktion und damit eine höhere Rendite in Aussicht gestellt hatten. Zudem profitieren die nun ausgewählten Projekte von gesetzlichen Einspeisevergütungen sowie überwiegend inflationsindexierten Tarifen (93 Prozent der Anlagen), so Lloyd Fonds.

Der Fonds läuft bis 2028. Über die gesamte Fondslaufzeit sollen Anleger 201 Prozent ihrer Beteiligung an Mittelrückfluss erhalten. In den ersten Jahren bis 2021 erhalten Anleger jährliche Ausschüttungen von 7 Prozent, danach steigert sich die Rendite auf bis zu 10 Prozent. Die Mindestbeteiligung beträgt 10.000 Euro plus 5 Prozent Agio. Das Gesamtinvestitionsvolumen von 145 Millionen Euro soll sich zu nahezu gleichen Teilen aus Eigenkapital und Fremdkapital zusammensetzen. Den Vertriebsstart plant Lloyd Fonds für Mitte Juni.

Mehr zum Thema
Erneuerbare Energien: Branchenfremde Unternehmen drängen auf den Markt Im Crashtest: 33 globale Nachhaltigkeitsfonds Warum sind RWE-Aktien in Öko-Fonds?