9 Vermögensverwalter erläutern So viel Gold gehört ins Portfolio

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Rainer Beckmann ist Geschäftsführer von Ficon Börsebius Invest aus Düsseldorf. © Ficon Börsebius Invest

Rainer Beckmann, Ficon Börsebius Invest:
"Die Anlage in physischem Gold sollte ein fester Bestandteil einer Anlageüberlegung in Edelmetallen sein. Hierbei ist zwischen Münzen und Barren zu entscheiden. Privatanleger sollten auf jeden Fall in Münzen investieren. Reicht es einem Anleger aber auch, in Form einer Depotanlage in Gold zu investieren, so greift er auf `Xetra-Gold` zurück, das er als Exchange Traded Commodity (ETC) über die Börse erwerben kann. Der große Vorteil ist, das man sich die entsprechende Menge nach seinem Stückelungswunsch gegen eine Gebühr auch jederzeit ausliefern lassen kann. Positiv ist zudem, dass diese Anlageform nach zwölf Monaten von der Spekulationssteuer befreit ist.

Sieht man Gold als führenden Edelmetall als eine Versicherung und elementaren Substanzbaustein im Vermögen eines Kunden an, so sollte eine vertretbare Anlagespanne zwischen 10 und 15 Prozent eines Vermögens angesiedelt sein. Individuell kann dies auch etwas nach oben angepasst werden, sollte aber circa 20 Prozent nicht übersteigen. Zu überlegen wäre bei einer höheren Allokation, ob nicht weitere Edelmetalle wie Silber, Palladium oder auch Platin beigemischt werden."

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