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8-Bit-Version der Horrorfilmfigur Jason Voorhees: In der Horrorfilmreihe „Freitag der 13.“ meuchelt er mit Eishockey-Maske im Gesicht mit Vorliebe Jugendliche. An der Börse ist der Freitag der 13. weniger schrecklich. | © Hello I'm Nik / Unsplash.com

Aberglaube Wie der Freitag der 13. an der Börse abschneidet

Da war er wieder, der berüchtigte Freitag, der 13. Eigentlich ein Freitag wie jeder andere, wenn da nur nicht dieses sehr miese Image wäre. Schließlich wurde sogar eine komplette Horrorfilmreihe nach ihm benannt.

Aber ist der sogenannte Unglückstag eigentlich auch schlecht für Aktienanlagen? Zumindest anhand des Dax kann man die Frage mit einem deutlichen Nein beantworten. Im Gegenteil: Zumindest in den vergangenen 25 Jahren endeten die meisten der bewussten Tage mit einem Gewinn. Nie wirklich fett, aber immerhin Gewinne. Der Freitag vergangene Woche endete übrigens mit plus 0,47 Prozent.

In Zahlen: 43-mal gab es in jenen 25 Jahren einen Freitag, den 13. Den 13. April 2001 klammern wir allerdings aus, weil es ein Karfreitag war, und da hatte die Börse geschlossen. Von den anderen 42 Tagen endeten 17 mit einem Verlust. Nur einer davon, der 13. April 2012, lag unter minus 2 Prozent, nämlich bei minus 2,4 Prozent.

Im Gegenzug schloss der Dax 25-mal über dem Schlusskurs des Vortags. Die beiden höchsten Gewinne gab es übrigens jeweils an einem 13. Oktober: Im Jahr 2000 ging es an jenem Freitag um 3,0 Prozent hinauf, und im Jahr 1995 um immerhin 2,2 Prozent.

Nun dürfte es reichlich verwegen sein, aus diesen Erkenntnissen gleich eine Anlagestrategie zu formen. Auf jeden Fall können sie ein weiterer Schritt sein, den armen Freitag, den 13. weiter zu rehabilitieren.

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