Ablösung für Christian Gueugnier LFDE erhält zwei neue Vize-Chefs

Übernehmen ab sofort das Steuer von Christian Gueugnier: Bertrand Merveille (li.) und Olivier de Berranger. | © LFDE

Übernehmen ab sofort das Steuer von Christian Gueugnier: Bertrand Merveille (li.) und Olivier de Berranger. Foto: LFDE

Umbau bei La Financière de l'Echiquier (LFDE): Investmentchef Olivier de Berranger und Leiter des Privatkundengeschäfts Bertrand Merveille rücken als stellvertretende Chefs an die Spitze des Fondshauses. Sie treten die Nachfolge von LFDE-Mitgründer Christian Gueugnier an, dessen Amtszeit am 19. April endete. Guegnier bleibt auch weiterhin in leitender Position im Unternehmen.

Die beiden frisch gekürten Vize-Chefs sind bei LFDE keine Neulinge: De Berranger stieß 2007 zu dem französischen Fondshaus. Er soll neben seiner Position als Unternehmens-Vize auch Investmentchef bleiben und die beiden Fonds Echiquier Arty und Echiquier Credit Europe managen, heißt es von LFDE. Sein Co-Vize Bertrand Merveille kam 2011 ins Unternehmen, übernahm 2016 die Leitung Privatkundenmanagement und wurde Mitglied der Geschäftsleitung. Auch Merveille soll seine alten Aufgaben weiterhin ausüben.

LFDE-Chef Christophe Mianné sagt anlässlich der Ernennung: „Die Entscheidung des Verwaltungsrats, die beiden LFDE-Experten zu stellvertretenden CEOs zu ernennen, gewährleistet Kontinuität und verbessert die Corporate Governance weiter.“  

Übernahme geplant

Im Sommer 2019 soll LFDE zu hundert Prozent in die Hände von Primonial übergehen, hatte das Unternehmen im vergangenen Monat angekündigt. Bislang hält der französische Finanzdienstleister 40 Prozent der Anteile an LFDE. Die Marke LFDE soll unter dem neuen Eigentümer erhalten bleiben.

Im Zuge der Übernahme soll auch der LFDE-Mitgründer an der Seite von Christian Gueugnier, Didier Le Menestrel, eine neue Aufgabe erhalten und als Senior Advisor tätig werden, hieß es aus dem Unternehmen. Bislang stand Le Menestrel als Präsident an der nicht operativen Spitze des Unternehmens.

LFDE verwaltet aktuell mehr als 9 Milliarden Euro für Privatkunden, Vermögensverwaltungsberater und institutionelle Anleger und ist auch am deutschen Markt tätig.