Manuel Peiffer im Clubhaus des FC Köln, dem Geißbockheim

Manuel Peiffer im Clubhaus des FC Köln, dem Geißbockheim

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„Das Beste war der Aufstieg“

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Eigentlich lebt er mit Frau und Sohn in Belgien. Seit 2013 arbeitet er als Kundenbereuer bei GVS Financial Solutions und betreut Kunden in Nordrhein-Westfalen und Belgien. GVS verwaltet hauptsächlich Vermögen von vermögenden Privatpersonen, Sportlern und Stiftungen. Mit 16 wechselte Peiffer als Fußballer ins Leistungszentrum von Alemannia Aachen und spielte dort im Jugendbereich und als Vertragsamateur in der Oberliga. Anschließend spielte er beim belgischen Zweitligisten KAS Eupen. Nach zwei Knieverletzungen musste er kürzer treten.

Was macht den 1. FC Köln so einzigartig?


Die Stimmung im Stadion ist schon etwas ganz Besonderes. Selbst in der zweiten Liga ist das Stadion in der Regel ausverkauft. Darüber hinaus finde ich die Stadt und ganz besonders die offene Art der Kölner super.

Ihr schlimmster FC-Moment?

Der liegt schon lange zurück. 1994 besuchte ich mit zwölf Jahren das Spiel des FC Köln gegen den BVB, das Köln mit 1:6 verlor. Das Schlimmste daran war, dass ich mit einem Schulfreund im Stadion war, der BVB-Fan war. Andy Möller erzielte damals drei Tore.



Blick ins Stadion des 1. FC Köln und Star-Verteidiger Jonas Hector (rechts). Fotos: Roland Arhelger/Wikimedia, Patrik Stollarz/AFP/Getty Images


Ihr größter Moment als aktiver Fußballer?

Im Jahr 2002 gewann ich mit der U23-Mannschaft von Alemannia Aachen den Mittelrheinpokal, der uns zur Teilnahme am DFB-Pokal berechtigte.

Wann hat das Fahrstuhlfahren ein Ende?

Ich hoffe, jetzt. Für den FC ist es wichtig, sich jetzt erst einmal in der 1. Bundesliga zu etablieren und die Finanzen wieder in Ordnung zu bringen. Dann kann mittelfristig auch wieder über höhere Ziele nachgedacht werden.

Die wichtigste Person beim FC ist ...

Ich glaube nicht, dass man einen Verein an einer Person festmachen sollte. Die aktuelle Besetzung mit Schmadtke und Stöger im sportlichen Bereich gefällt mir gut. Im Vorstand und im gesamten Umfeld hat sich auch vieles positiv entwickelt. Von den Spielern imponiert mir Jonas Hector, der es nach nur elf Bundesligaspielen zum Nationalspieler gebracht hat.



Manuel Peiffer mag das Kölner Sport-Duo: Trainer Peter Stöger (links) und Sportdirektor Jörg Schmadtke. Fotos: Steindy/Wikimedia, Olli Hardt/AFP/Getty Images

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