Absolute-Return-Fonds

Die Stärkeren setzen sich durch

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Lupus Alpha veröffentlicht alle sechs Monate eine Studie zu Absolute-Return-Fonds. Wichtigste Erkenntnis diesmal: Die schwächsten Fonds verschwinden vom Markt, während starke Absolute-Return-Konzepte beliebter werden.

Im Jahr 2013 verringerte sich die Anzahl von Absolute-Return-Fonds von 619 auf 505. 30 Fonds kamen neu auf den Markt, 144 verschwanden. Die verbliebenen Fonds steigerten das Marktvolumen dennoch um 21 Prozent auf 125,4 Milliarden Euro.

Ein Grund dafür ist, dass sich vor allem schwache und kleine Fonds vom Markt verabschiedet haben. Die gut abschneidenden Fonds bedienen nun die steigende Nachfrage nach Absolute-Return-Konzepten.

Qualität vor Quantität: Das zeigt auch die Sharpe Ratio, die bei 78 Prozent der 170 untersuchten Fonds über Null liegt. Frei übersetzt heißt das, dass jene Fonds mehr Rendite gebracht haben als eine risikofreie Geldanlage. Laut Lupus Alpha ist das ein Erfolg.

Außerdem erwirtschafteten 90 Prozent auf Sicht von fünf Jahren Gewinne. Im Durchschnitt liegen die Gewinne bei 3,67 Prozent pro Jahr, damit stehen Absolute-Return-Fonds auf Augenhöhe mit Hedgefonds (Performance: plus 3,65 Prozent).

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