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Absolute-Return-Fonds leiden unter Mini-Zinsen

Ralf Lochmüller
Ralf Lochmüller
Eine aktuelle Studie von Lupus alpha („der Leitwolf“) untersucht die Entwicklung von Absolute-Return-Fonds in Deutschland in einem Ein- und Dreijahreszeitraum. In Deutschland hatten 327 Absolute-Return-Fonds (Stichtag: 31. Dezember 2010) die Zulassung. In 2007 waren es nur 266. Auch verringerte sich 2010 die Zahl der Fonds, die vom Markt verschwanden, auf 26 (2009: 43). Dieser Zahl standen 41 neue Fonds gegenüber.

Bei der Performance schlossen rund 71 Prozent aller Absolute-Return-Fonds das Jahr 2010 im Plus. Die durchschnittliche Rendite lag bei 1,96 Prozent. „Positive Renditen allein stiften dem Kunden aber noch keinen Mehrwert. Mittelfristig geht es darum eine Rendite zu erzielen, die über dem risikolosen Geldmarktzins liegt“, sagt Ralf Lochmüller, Geschäftsführer bei Lupus alpha. Die Fonds müssen sich am risikolosen Geldmarktzins messen lassen, da sie sonst ihre Anleger bei höherem Risiko schlechter stellen.

>> Zur Studie von Lupus alpha

Auch im Dreijahres-Vergleich verbessern sich die Zahlen: 61,3 Prozent der Absolute-Return-Fonds erzielten Erträge. Zudem stieg das Vermögensvolumen der Fondsklasse in 2010 auf 58,4 Milliarden Euro. Damit erreicht es erstmals wieder das Vorkrisenniveau von 2007 (58,3 Milliarden Euro).

Die Studie wird halbjährlich von Lupus alpha durchgeführt. Als Basis dienen Lipper-Daten.
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