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Absturz trotz guter Zahlen Das sind Aktie, Markt und Fonds des Monats Juli

Überraschung! Hier ist ein Facebook-Bild ohne Mark Zuckerberg:  Kreativchef Richard „Ricky“ Van Veen und Produktchefin Fidji Simo müssen sich nun zusammen mit dem Facebook-Gründer etwas einfallen lassen, wie man wieder schneller wachsen kann
Überraschung! Hier ist ein Facebook-Bild ohne Mark Zuckerberg: Kreativchef Richard „Ricky“ Van Veen und Produktchefin Fidji Simo müssen sich nun zusammen mit dem Facebook-Gründer etwas einfallen lassen, wie man wieder schneller wachsen kann | Foto: Getty Images
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In der Print-Ausgabe von DAS INVESTMENT tauchen regelmäßig Märkte und Aktien auf, die in dem Monat etwas Besonderes kennzeichnet. Außerdem nennen wir einen Fonds, der überdurchschnittlich viel Geld einsammelte (Geldmarktfonds ausgenommen).

Duell des Monats: Facebook vs. Amazon

Es war natürlich nur ein Duell aus der Ferne. Aber tatsächlich legten zwei der vier Reiter – so nennt der Marketing-Professor Scott Galloway die vier Tech-Giganten Facebook, Amazon, Alphabet und Apple in Anlehnung an die vier apokalyptischen Reiter – kurz hintereinander Zahlen vor. Der eine ging danach an der Börse unter, der andere nicht.

Zunächst musste Facebook-Boss Mark Zuckerberg mitansehen, wie seine Aktien innerhalb weniger Minuten fast ein Viertel ihres Werts verloren. Zum Börsenschluss waren rund 120 Milliarden Dollar Börsenwert futsch. 15 Milliarden davon gehörten Zuckerberg selbst.

Schuld waren aber im Grunde nur die verwöhnten Investoren. Denn Zuckerberg hatte eigentlich geliefert. Der Umsatz wuchs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 42 Prozent. Der Gewinn legte um 31 Prozent auf 5,1 Milliarden Dollar zu. In einem einzigen Quartal wohlgemerkt. Das Problem war dagegen jenes, das alle Wachstumswerte irgendwann mal ereilt: Sie wachsen langsamer. Außerdem gingen die Nutzerzahlen in Europa erstmalig zurück. Die Zahl der täglichen Facebooker sank hier von 282 auf 279 Millionen.

Ein Grund dafür dürfte der Skandal sein, dass Facebook im großen Stil heimlich Nutzerdaten an ein Analyseunternehmen weitergeleitet und so den US-Wahlkampf beeinflusst hatte. Dieser Skandal sorgte auch dafür, dass Facebook Geld für Datenschutz und Sicherheit in die Hand nehmen musste (was Zuckerberg wirklich nicht gerne tut). Die Gewinnmarge sank deshalb von 47 auf 44 Prozent. Das ist Jammern auf hohem Niveau, aber es ist eben trotzdem Jammern.

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