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Aktualisiert am 29.04.2013 - 16:30 Uhrin FondsLesedauer: 1 Minute

Adel verpflichten: Prince Charles sollte bei Madoff investieren

Quelle: racoon / photocase.com
Quelle: racoon / photocase.com
Blaublütige Beratung: Bereits 2002 soll der britische Kronfolger Prince Charles in Investmentgespräche um die von Bernard Madoff betreuten Fonds verwickelt gewesen sein. Das berichtet die britische Tageszeitung „Telegraph“. Demnach habe Prinz Michael von Jugoslawien dem britischen Monarchen bei einem Polo-Tunier ein Investment bei der Access International Advisors empfohlen. Prince Charles entschied sich jedoch gegen ein Investment. Prinz Michael, ein entfernter Cousin des jugoslawischen Kronprinzen Alexander, arbeitete viele Jahre als Manager des Investmentfonds Access – eines Finanzunternehmens, das Kundengelder in Fonds von Bernard Madoff investierte. Chef von Access International Advisors war Thierry Magon de La Villehuchet, der sich wenige Tage vor Weihnachten das Leben nahm, nachdem er wegen Madoff schätzungsweise eine Milliarde US-Dollar verloren hatte. Prinz Michael von Jugoslawien und sein ebenso illustrer Geschäftspartner Philippe Junot, der erste Gatte von Prinzessin Caroline von Monaco (die Ehe wurde 1980 nach zwei Jahren geschieden und 1992 vom Vatikan annulliert), suchten gezielt ihre Kunden in Orten, wo sich die Reichen und Mächtigen trafen.
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